Deutschland - deine Fünftligisten
Tradition im Tal - Wandsbek im Wandel



Besser kennen wir den Wandsbeker TSV Concordia unter den Namen, SC Concordia Hamburg, der bereits im Jahr 1907 gegründet wurde. Doch seit der Fusion der »Cordis« mit dem TSV Wandbek-Jenfeld reisen die Hansestädter unter einer neuen Identität. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert half man kurzzeitig, dass dem HSV-Vorgänger-Verein, SC Germania 87, nicht die Luft ausging. Zwischen 1919 und 1927 spielten die Rotschwarzen erstklassig.

Nach dem Krieg trat man als Gründungsmitglied der Hamburger Stadtliga in Erscheinung (1947). Im Folgejahr verzeichnete Concordia einen spektakulären Zuschauerschnitt von 13.545 Besuchern. Um diese Massen zu fassen zog der Verein ins alte Stadion ans Millerntor. Mit einem 6.Tabellenplatz in der Oberliga erspielten sich die Wandsbeker 1950 die beste Platzierung aller Zeiten. In guter Erinnerung blieb ein Siegeszug im DFB-Pokal 1952/53. Borussia Dortmund als auch der VfB Mühlburg blieben auf der Strecke im Kampf mit den Norddeutschen.

Infrastrukturelle Veränderungen in der Stadt führten dazu, dass der Zuschauerschnitt auf 6000 fiel (1961). Nach einem Fall musste man befürchten, dass Concordia in der Versenkung verschwindet. Doch schon wenige Jahre später besaß der Verein die Möglichkeit, sich für die neue 2.Liga zu qualifizieren - doch die Chance konnte nicht wahrgenommen werden.

In den Jahren bis zur Jahrtausendwende gehörte die Truppe zum unterklassigen Bereich der Hamburger Fußballszene. Anno 2000 drohte gar das komplette Aus aufgrund finanziellen Engpässen. Einem kleinen Hoch (2004) folgte der tiefe Sturz in die sechste Liga. Marinus Bester, Karim Guede, Jan Philipp Kalla, Frank Neubarth, Holger Stanislawski, Jonathan Tah, Piotr Trochowski … um nur einige zu nennen, spielten hier in der Sportanlage Bekkamp.


pfoschdeschuss - 15.07.21