82. Bulacher SC
»Himmlischem erstem Halbjahr folgte die Leere«
44
Punkte
(1,37)
54:53
Tore
32
Spiele
Welch eine morbide Entwicklung, die da der BSC mitmachen musste. Trainer Diem verließ den Verein nach 15 Spielen ohne Niederlage (8:7:0,33:13 Tore). Mit ihm kehrten Leistungsträger dem Lohwiesenweg den Rücken und wieder einmal mussten die »Nachtwächter« einen Neubeginn wagen. Zwei Punkte im Durchschnitt, wie man das in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres erlebte, ohne auch nur einmal eine Niederlage zu erleiden - utopisch. Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen (2:1,2:6,3:1) sorgten immerhin für Hoffnung unter neuer Regie (Rimmelspacher) und doch reichte es am Ende nur zu 13 Punkten aus 17 Spielen (0,76 Punkte/Spiel). Nach dem guten Auftakt begann der durchwachsene Spätsommer, der sich mit 9 Spielen ohne Sieg offenbarte (0:3:6,8:19 Tore). Begonnen mit einem 1:2 gegen die schwachen Kroaten (9.September) - beendet am 4.November mit einem 2:1-Sieg bei der SG Siemens Karlsruhe. Hierbei verloren die Burschen aus dem Gut Scheibenhardt nie sonderlich hoch aber auch das reicht nicht, um einen Bonus einzuholen. Der B2-Vierte beendet die Hinrunde als B1-Zwölfter. Nur 3 Punkte trennen die Bulacher vom Vorletzten. Mit dem Auftakt zur Rückrunde wird Ex-Trainer, Diem wieder im Amt sein.


83. FVgg 06 Weingarten
»So sicher wie die Weinlese - die Flaute am Schluss«
44
Punkte
(1,37)
47:48
Tore
32
Spiele
Pauschal könnte man sagen, dass die Weingartener motiviert in die Serien gehen und im Laufe des Turniers stark nachlassen.  So begannen die „Klemmbeitel« das Jahr mit fünf Siegen und vier Unentschieden (17:9 Tore) ohne auch nur einmal verloren zu haben und als die Nullsechser von der Landesliga träumten, folgten sechs Niederlagen in Serie (3:16 Treffer). Nur einmal konnten die Jungs aus dem Wein-Mekka in dieser Zeit Tore erzielen und beendeten die Saison mit einem überaus neutralen 8.Tabellenplatz (ø1,26 Punkte). Ein Platz (7.) und 0,2 Punkte/Spiel (1,47 Punkte) besser ist es im zweiten Halbjahr abgelaufen und den Schwarzroten mit formidabler Qualität geht der Ruf voraus, mit Druck nicht sonderlich gut umgehen zu können. Starker Saisonstart bis zum Tag der Deutschen Einheit (8.Spieltag). Die Vorgehensweise ähnelt sich … (5:2:1,17:8 Tore). Seit dem 9.Spieltag suchen die Nullsechser ihre Form. Zwei Siege bei fünf Niederlagen … (2:2:5,14:15 Tore) - das Mittelmaß hat im Lärchenweg Partei ergriffen.


84. SV NK Croatia Karlsruhe
»Erst Hammer, dann Schock am Dammerstock«
44
Punkte
(1,33)
85:65
Tore
33
Spiele
Bei den Kroaten ging’s im Laufe des Jahres ganz schön gewaltig die Kupa (kroatischer Fluss) runter. Bilanzierte man den Schnitt im ersten Halbjahr noch auf 1,81 »Duppen« pro Spiel, so sprangen aus den letzten 17 Partien nur noch 15 Zähler heraus (ø0,88 Punkte). Nicht ungewöhnlich, dass die Rotblauen in ihrer besten Phase zwischen 15.April und dem 13.Mai ohne Niederlage blieben (5:1:0,15:5 Tore)  - im März standen 9 Punkte aus drei Spielen ohne Gegentreffer im Schaufenster (13:0 Tore) des Vorjahres-Vierten. Nach einem 0:9 am letzten Spieltag gegen Aufsteiger Jöhlingen, starteten die Balkan-Büblen mit drei Schlappen ins neue saisonale Gefecht (1:15 Tore) - eine resultierte aus einem Nichtantreten. Bittere Pleiten ab dem goldenen Oktober … drei Punkte aus 9 Spielen (0:3:6,8:22 Treffer), die den Rüppurrer Club in den Keller trieben.  Zwei Siege am Ende des Jahres hievten Croatia vom vorletzten Tabellenplatz auf den 11.Rang der B1. Doch das Gezetere ist noch längst nicht vorbei … 

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