76. DJK Karlsruhe-Ost
»Gelebte Kontinuität unter dem Dach des Hardtwaldes«
45
Punkte
(1,36)
67:61
Tore
33
Spiele
Die DJK Ost aus dem Herzen des Hardtwalds kann man getrost mit dem SC Freiburg vergleich trotzgleich Willy Hatz und Christian Streich Temperament und Frisur dann doch deutlich unterscheiden. Seit Jahren schafft es der Dompteur der »Waldkatholiken« seine Truppe in der B-Klasse zu halten, trotzgleich die Schwarzweißen weder Spieler akquirieren noch bezahlen. Nach dem Motto, »was da ist, ist da«, ist ein hoher einstelliger Tabellenplatz fest mit den Statuten des Clubs verbunden. Der Neunte 2017 wurde 2018 Achter und steht momentan auf dem neunten Rang. Im ganzen Jahr gab’s maximal zwei Pannen in Folge bei einem Durchschnitt von 1,5 Punkten im ersten Halbjahr und 1,23 Punkten im zweiten Halbjahr. Die vielleicht beste Phase hatten die Hatz-Zöglinge im Frühjahr, als der Hardtwald grünte. Drei Siege und 10:1 Treffer zu Beginn des April 2018, der damals wohl wusste was er will. Ein viertes Match, gegen den späteren Meister, Jöhlingen (1:1) blieb man ungeschlagen ehe man in einem spektakulären Spiel Hochstetten 4:5 unterlag. Mit drei Remis aus den letzten vier Spielen des abgelaufenen Jahres ohne Sieg (2:2,0:2,3:3,1:1) starten die »Akademiker« am 10.März (FC Spöck II) in die Rückrunde.    


77. FC 1921 Karlsruhe
»Kurviger Kanalweg«
45
Punkte
(1,36)
80:87
Tore
33
Spiele
Zwei starke Phasen und zwei schwache Episoden - ein guter Beginn und ein verdammt schwacher Ausklang mit einem Punkteabfall von 1,62 Zähler (erstes Halbjahr 2018,Rückrunde) auf 1,11 Punkte (zweites Halbjahr 2018,Vorrunde). So könnte man pauschal die Situation beim FC beschreiben. Vier Siege in Serie zum Jahresbeginn (Februar,März) die Zoran’s Clan 14:3 Treffer einbrachten und vier Triumphe in Folge im September, mit klangvollen 23:7 Treffern, waren die starken Darbietungen, die hohe Ziele vermittelten. Doch allzu oft sahen die Fans den anderen FC, der zum Beispiel im April, Mai fünf Pannen niederschrieb (0 Punkte,7:23 Tore). Diese Negativserie könnte aber mit Beginn der Rückrunde Geschichte sein, denn derzeit befindet sich die Hardtwald-Kogge auf der komplett falschen Fährte. Seit sieben Spielen hat Lila keinen Sieg mehr eingeholt (1 Punkt,7:24 Tore) und seit vier Partien macht das Punkterad keinen Zucker mehr (5:17 Treffer). Der B1-Siebte der letzten Saison steht derzeit auf den 10.Platz der aktuellen B1. Als ambitioniert betitelte man die Elf vom Kanalweg vor der Saison - die Gegenwart sieht anders aus. Nur 9 Punkte liegt der Vorletzte der Liga von den Einundzwanzigern entfernt.   


78. FC Germania Friedrichstal
»Dem Oberwasser folgte die Ohnmacht in der Oberliga«
45
Punkte
(1,36)
57:74
Tore
33
Spiele
In Friedrichstal wusste man nach dem ersten Halbjahr, dass der Aufstieg nach 2,6 Punkte pro Spiel (39 Punkte/15 Spiele) nicht zufällig stattfand und doch war der Sprung in die Oberliga nicht geplant. Schon einmal versuchten sich Germanen unter dem Dach des DFB. In Stutensee nahm man das schwere Wagnis an - doch dass man im Schnitzelparadies dermaßen paniert wird, konnte man im Zuge der Aufstiegseuphorie nicht erwarten. Schnell war klar, dass die Oberliga nichts für schmale Budgets ist. Gerade mal 6 Punkte sprangen aus zwei 2:0-Siegen heraus (Backnang,Gmünd) - ein Schnitt von 0,33 Punkten pro Spiel deutet den Rückweg in die Verbandsliga. »Kein Beinbruch«, ist man sich in Stutensee einig. Was den Germanen bleibt ist eine Serie von 36 Spielen ohne Unentschieden (16:0:17). Keins im Jahr 2018; keines seit dem 5.Novmber 2017 (1:1 zuhause gegen Zuzenhausen).  

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