64. GSK Karlsruhe II
»Dem Segen folgte der Fluch«
49
Punkte
(1,48)
97:95
Tore
33
Spiele
Der Aufstieg der zweiten GSK-Fraktion war mindestens so überraschend wie der anschließende, wenn auch logische Gang in die B-Klasse. Die B-Klassen-Zugehörigkeit einer A-Klassen-Reserve wird zumeist mit einem Fiasko enden. Ausnahmen gab’s und zu denen wollten sich die GSK-Jungs gesellen. Mit einem Wahnsinnsschnitt von 2,47 Punkten pro Spiel in den Rückspielen 2018 hievten sich die Rappenwörther auf den Thron.  Dem höchsten aller Siege (13:1) in Staffort II folgte die einzige Rückrundenniederlage (1:3) bei der DJK Karlsruhe-Ost II. Das Blatt wendete sich im zweiten Halbjahr und fortan wurde nur noch in jedem zweiten Spiel ein Punkt geholt (ø0,43 Punkte).  Graben II und Bruchhausen II wurden jeweils 2:1 geschlagen. Zwei 1:9 Peitschen binnen sieben Tagen (Ittersbach & Spessart) zeigten schon früh in der Saison die Richtung an. Ein Sieg und sechs Niederlagen im Finish - alleine aus den letzten vier Spielen gab’s 24 Anspiele. Dass man dennoch ein positives Torverhältnis 2018 präsentiert, liegt am guten ersten Halbjahr (97:95 Tore). Den Winter verbrachten die »Osmanen« auf dem vorletzten Tabellenplatz.   


65. SC Neuburgweier II
»Klassenversetzung als Ohrfeige«
48
Punkte
(1,60)
82:66
Tore
30
Spiele
Lähmendes Entsetzen über eine nicht nachzuvollziehende Entscheidung, die zukünftig die vermeintlich schwächeren A-Klasse-Reserve anstatt der Kreisliga-Reserve in der vermeintlich stärkeren C1 sieht. Man bekommt das Gefühl, dass Verband und Experten den Einmarsch erster Mannschaften der C1 und Kreisliga-Reserven, die sich nun mit B-Klassen-Ersatz in der C2 messen, in die B-Klasse, forcieren wollen. Für »Weier«, die im letzten Jahr Dritter der C4 wurden, eine völlig neue Situation. Germania Karlsruhe statt Germania Karlsruhe II … Die »Gaiße« schafften es in der Rückrunde der vergangenen Saison acht Siege in Serie zu holen (35:9 Tore). Begonnen Ende April, kurz nachdem man den SV Hohenwettersbach II mit einem 13:1 im Rhein versenkte (8.April) - beendet mit dem Schlusspfiff am letzten Spieltag beim 8:2 in Schielberg II. Hier fand man sich wenige Wochen wieder, als die erste Schielberer Mannschaft die Rheinstettener erwartete (0:2). Die ersten fünf Saisonspiele in der C1 wurden ohne Ertrag absolviert (2:21 Treffer). Ein 1:0 über den SV Hohenwettersbach und ein 4:1 über den SV Nordwest Karlsruhe in Serie galten als größte Husarenstreiche der Jungs vom Wasserrand.  Der Schnitt von 2,4 Punkte pro Spiel im ersten Halbjahr wurde gedrittelt (0,8 Punkte/Spiel) und dennoch kann der SC II mit 12 Punkten und Platz 12 im Becken, C1, zufrieden sein.      


66. TSV Palmbach
»Nach Anlaufschwierigkeiten Anlauf auf die A-Klasse«
48
Punkte
(1,50)
61:65
Tore
32
Spiele
Eine klare Steigerung im zweiten Halbjahr des letzten Jahres verzeichnete der TSV Palmbach. Waren es in den ersten sechs Monaten 17 Punkte aus 16 Spielen (ø1,06 Punkte), so konnten die Biehl-Buben im zweiten Jahr »fast« verdoppeln (ø1,93 Punkte). Aus ebenso 16 Partien konnten 31 Zähler in Besitz genommen werden. Was der TSV nicht schaffte - die Serie, die man in den ersten drei Spielen des Jahres 2018 (3 Spiele/9 Punkte/7:3 Tore) vorlegte, zu überbieten.  Im September wiederholte man das Szenario (3 Spiele/9 Punkte/7:3 Tore); als der Oktober in den November floss, ein drittes Mal (3 Spiele/9 Punkte/7:1 Treffer). Verlor man im April viermal in Serie (3:18 Treffer) so gelang es dem »Schackebreiner« im zweiten Halbjahr, nie zweimal in Folge leer auszugehen.  Der Achte aus der letzten B2 wird derzeit auf dem 6.Tabellenplatz gefunden - sechs Punkte fehlen dem Grünschwarzen zum Tabellenzweiten aus Mörsch. Ein Kavaliersstart in die Rückrunde könnte für mächtig Rückenwind im Aufstiegskampf sorgen.      

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