David Kidwell (29) - Karlsruher FV
Zum dritten Mal kehrt er zum KFV zurück

pfoschdeschuss :

Servus David. Bei unserem letzten Interview stand ein Wechsel in den Bruchsaler Raum fest. Anschließend sah ich dich aber im Karlsruher Raum (SV Zeutern) wieder. Warum scheiterte der Wechsel dazumal?

David Kidwell :

Servus Oli, das ist recht einfach zu beantworten. Meine Ex-Partnerin und ich hatten uns 2015 getrennt bevor die neue Saison begonnen und ich somit unterschrieben hätte. Deshalb bin ich nie über den Gastspielerstatus hinausgekommen. Zuvor hatte ich knapp sechs Monate regelmäßig und parallel zum KFV Training mit der SVZ-Truppe trainieren dürfen. An dieser Stelle Grüße an die Jungs vom SV Zeutern, welche mich immer sehr kameradschaftlich empfangen hatten. Viel Erfolg für die neue Saison!

pfoschdeschuss :

Nun bist du zu den ewig »Reinkarnationierten« des KFV zurückgekehrt, obwohl du mit Bulach in die B-Klasse aufgestiegen bist. Die richtige Entscheidung?

David Kidwell :

Ich war mit einem ganz klaren Ziel zum BSC gewechselt - ich wollte aufsteigen. Frei nach dem Motto »Er kam, sah und siegte« gelang mir dies dank der überragenden Mannschaftsleistung. Der BSC, so bin ich überzeugt, wird auch dieses Jahr in der B2 Großes leisten. Ich hatte mehrere Anfragen von verschiedenen Vereinen bis zur Kreisliga, entschied mich jedoch für meinen Herzensverein. Maßgeblichen Anteil an meiner Rückkehr war natürlich der Faktor in Person von Dirk Hauri. In der A-Jugend bei  Kirchfeld war er schon ein Vorbild, als ich dann vom KFV-Verantwortlichen, Sven Waeldin, eine Anfrage erhielt und wir uns darauf zu einem Acht-Augen-Gespräch verabredet hatten, hatte es schon etwas gekribbelt. Ich denke es ist die absolut richtige Entscheidung, zur richtigen Zeit. Wir haben eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern und mit knapp 30 Spielern einen ausreichend großen Kader - wohlgemerkt für eine erste Mannschaft.

pfoschdeschuss :

Der KFV hat mal wieder viel vor und man wird das Gefühl nicht los, »und ewig grüßt das Murmeltier«. Was ist diesmal anders? Denn im Grunde genommen, kann nur ein Aufstieg das Ziel sein, wenn du in der C1 spielst … Die Testspielergebnisse scheinen diese Mission nicht einfacher zu machen …

David Kidwell :

Und das Unwort der Saison 2017/18 »Aufstieg«.
Lieber Oli, 😀 wir möchten einen ordentlichen Fußball spielen und gerne auch einmal positiv überraschen, das Wort »Aufstieg«, kommt darin jedoch nicht vor. Was diese Saison neu ist, ist die Tatsache dass aus dem letztjährigen Kader noch genau vier Spieler (Konkoll, Busch, Camara und Hassis) sich in unserem Kader befinden. Das »Murmeltier« können wir jedoch selbstbewusst sagen, werden wir am Ende dieser Saison nicht vorfinden. Ich bin davon überzeugt, dass wir nichts mit den unteren Plätzen zu tun haben werden. Aus Sicht des KFV wäre dies ein großer Schritt nach vorne, auch um künftig für neue Spieler und eine künftige  zweite Mannschaft attraktiv zu sein. Abgesehen von einer neu gegründeten Damenmannschaft und einem neuen Spielort, muss das Runde nach wie vor in das Eckige.


pfoschdeschuss :

Du selber vertreibst privat Sicherheitssysteme, die auch, oder gerade für Vereine von Wichtigkeit sein könnten. Man hört immer wieder für Einbrüche in Vereinsheimen …

David Kidwell :

Das ist korrekt. Leider ist es nach wie vor so, dass es täglich zu zahlreichen Einbrüchen, Diebstahl und Vandalismus kommt. Es ist schade dass viele Bürger/Vereine/Firmen, erst selbst betroffen sein müssen, bevor sie reagieren um ihr Hab und Gut sichern. Ich stehe gerne über die Redaktion oder meine Anzeige auf der pfoschdeschuss Hauptseite »SECTRA-Sicherheitssysteme – Rote Eule«, für Fragen und unverbindliche Vorort Termine zur Verfügung. Für pfoschdeschuss Leser und Vereine gibt es zudem ein Sonderangebot.

pfoschdeschuss :

Nun werden viele Vereine sagen; dass der Erwerb plus Installation zu kostspielig sein wird. Was hast du dem entgegenzusetzen?

David Kidwell :

Ein professionelles Sicherheitssystem, wie ich es anbiete, kostet für ein großes Einfamilienhaus in der Regel zwischen 4.000,- - 6.000,- € brutto. Dies hört sich zunächst nicht billig an, wenn man jedoch die Fakten überprüft und sich mit der Sicherheitsbranche auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass dies noch recht günstig ist. Sicher gibt es die Baumarkt Angebote und vermeintliche Internet-Schnäppchen sich für einige Hundert Euro »Spielzeug« zuzulegen, allerdings sind diese Produkte auch reihenweise durch die unabhängigen Testurteile durchgefallen und der Verbraucher hat am Ende nur Ärger und Misstrauen in sein System. Das A und O eines Sicherheitssystems ist neben der korrekten (kabellosen) Montage und Programmierung, der Vor-Ort-Termin um sich die Gegebenheiten anzusehen und eine individuelle Lösung zu finden. Anzumerken wäre, dass meine Sicherheitssysteme auch staatlich durch die KFW gefördert werden, somit bezuschusst der Staat mit 10% den Einbau von ausgewählten Sicherheitssystemen.



pfoschdeschuss :

Hand aufs Herz. Was ist sicherer? Ein Sectra Sicherheitssystem oder ein KFV-Aufstieg in den kommenden drei Jahren?

David Kidwell :

Hand aufs Herz, ein SECTRA-Sicherheitssystem ist grundsätzlich eine Anschaffung mit einem unbezahlbaren Mehrwert - zuverlässige Sicherheit, immer und überall! Ein KFV-Aufstieg in den nächsten drei Jahren? Warten wir es mal ab, wir wollen ja positiv überraschen.
😀

pfoschdeschuss - 11.08.2017




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