Michael Reith (31)
»Am Ende bekommst du das, was du verdienst«



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Servus Michael. Bei den »Spaniern« herrscht eine Umstrukturierung. Sind das auch die Gründe, die dich zu einem Wechsel ermutigen?

Michael Reith

Ich hatte sehr ehrliche und konstruktive Gespräche mit dem Verein. Das Resultat dieser Gespräche war dann letztendlich die Tatsache, dass man getrennte Wege geht.
Ob es Umstrukturierungen geben wird und wie groß diese dann ausfallen, kann ich aus der Ferne nicht mehr beurteilen. Klar ist, dass mit mir jetzt die wichtigste Säule wegfällt, der Trainer Kosta Gourgiotis hat aber schon im vergangenen Winter gezeigt, dass er so eine Situation meistern kann und das richtige Händchen dafür hat. Für mich ein absoluter Fachmann, er braucht nur Ruhe und das Vertrauen des Vereins. Ich hoffe er bekommt das.

 

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Was hat dich damals bewogen, an den Jagdgrund zu wechseln?

Michael Reith

Der damalige Trainer Motekallemi war hauptverantwortlich dafür, dass ich diesen Schritt getan habe. Unterm Strich bin ich auch sehr glücklich darüber, der FC Espanol ist ein toller Verein, ich möchte diese Zeit keinesfalls missen.

 
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Wie muss dein neuer Verein aufgestellt sein?

Michael Reith

Ich vertraue da voll und ganz meinem Gefühl. Ich bin jetzt lange genug im Geschäft und werde nur Dinge tun, von denen ich auch hundertprozentig überzeugt bin.

pfoschdeschuss

In der Jugend spieltest du ausschließlich für den KSC; in den Senioren kehrtest du irgendwann zum KSC zurück. Was würdest du als deine bisher beste Station sehen?

Michael Reith

Klar, die sechs Jahre beim KSC stechen heraus. Im Fussball ist das eine verdammt lange Zeit. Unter Sartori hatte ich meine besten Jahre, geprägt von großem Vertrauen. Wir wussten beide, was wir aneinader haben.


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Als Badener beim 1.FC Kaiserslautern?

Michael Reith

Zum damaligen Zeitpunkt der logische Schritt. Sportlich hat es nicht funktioniert.


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Die Aufgabe der KSC II-Mannschaft überraschte und ist bis heute, zumindest von mir und vielen Bekannten, nicht nachvollziehbar. Wie sahst du damals die Geschichte?

Michael Reith

Eine Frage, die mir auch heute noch oft gestellt wird. Der Verein hat sich gegenüber uns Spielern immer korrekt verhalten, die Gründe wurden offengelegt. An der Diskussion, ob diese Abmeldung richtig oder falsch ist, werde ich öffentlich nicht teilnehmen.


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Inzwischen trainierst du als Co-Trainer von Ivica Erceg die KSC U15-Junioren. Eine Arbeit, die dir Spaß bereitet?

Michael Reith

Ja, ich bin in meinem zweiten Jahr unter ihm. Spieler und Trainer sind zwei komplett unterschiedliche Dinge, als Trainer siehst du das Ganze aus einem völlig anderem Blickwinkel. Ivica ist sehr erfahren, ich kann viel lernen und mir einiges von ihm abschauen. Aber klar habe ich den Anspruch, irgendwann auch selbst in der Verantwortung zu stehen.

 

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Gibt’s einen zwischen der U15 und U19, der das Zeug zum Profi hat?

Michael Reith

Davon lebt doch der KSC. Es sollte einige geben, lassen wir uns überraschen.

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Was fehlte dir zum Schritt zum Profitum?

Michael Reith

Am Ende bekommst du das, was du verdienst. Also hat es einfach nicht für diesen letzten Schritt gereicht.

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Wie siehst du im Allgemeinen den Vereinsfußball der Zukunft?

Michael Reith

Wie bisher auch. Der Fussball ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft.

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Dein bester Mitspieler; der größte Entertainer; dein größter Förderer …

Michael Reith

Schwierig einen hervorzuheben, es gibt viele, die ich hier nennen könnte. Ein großer Entertainer ist mir nicht in Erinnerung geblieben, lediglich die Kabinen DJs, die wahrscheinlich jede Mannschaft hat. Also größte Förderer würde ich mein persönliches Umfeld nennen.

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Dein Wunsch für das kommende Jahr?

Michael Reith

Gesundheit

pfoschdeschuss - 01.01.2020



















Jugendspieler

Karlsruher SC

Seniorenspieler

FC Nöttingen 1957
1.FC Kaiserslautern II
SV Waldhof Mannheim
Karlsruher SC II
FC Español Karlsruhe