Kreisklasse A1 Karlsruhe • Sonntag, 04.10.26

FV Fortuna
Kirchfeld 2

SV 1911
Blankenloch
Punktgleich stehen beide Teams im Tiefkeller (5) mit dem kleinen Unterschied - Kirchfeld hinterm (13.) und Blankenloch (12.) vorm Strich. Das könnte sich ändern, wenn … Vier Spiele ohne Sieg (0:2:2, 2:9) ist die aktuelle Phase, die man beim Hausherrn niederschreibt. Der Letzte der Heimtabelle holte mit dem 0:0 gegen den VfB Knielingen 2 einen wichtigen Punkt im Klassenkampf. Fünf Kicks ohne einen Drilling (0:2:3, 7:12) - der »Rotbärzel« steckt nach einem schwerwiegenden 1:2 gegen den Letzten, FC 1921 Karlsruhe, in einem Dilemma. Nichts Unbekanntes - in der letzten Saison hatte der SV nach sechs Spielen 2 Duppen. Die Tendenz sieht den Gast vorne, der sieben Mal den Drilling abstaubte (4:3:7, 24:30). Die letzten beiden Begegnungen an der Allee endeten jedoch mit Heimsiegen (3:2, 2:0).

FV
Liedolsheim

VfB 05
Knielingen 2
Der unentschlossene »Ginggel« (drei Unentschieden) vor dem Heimspiel gegen die Liga-Überraschung aus Knielingen 2, die derzeit auf einem starken 4.Tabellenplatz residiert (13). Die »Holzbiere« sind nur für drei Torbeteiligungen pro Spiel zu haben (18). Dreizehn Punkte aus den vergangenen fünf Saisonspielen (9:3) - fünf Zacken fehlen den Grünschwarzen zum Zweiten. Der Fahrstuhl kennt die obere Etage. Liedolsheims Optionen sind schmal gehalten. Die Heimmannschaft steht als ambitionierte Gesellschaft nur auf einem 10.Tabellenplatz (6). Nach dem 8:2 gegen Germania Friedrichstal hoffen die Weindel-Burschen auf den Durchbruch. Gerade hier auf heimischem Boden ist die schwächste Plus-Bande (+2) sechs Kicks unbesiegt (3:3:0, 18:7). Ein viertes Remis sollte unmöglich sein … Liedolsheim und Knielingen 2 spielen kein Unentschieden (7:0:3, 22:11). Die Null in der Mitte hat bereits Spinnweben.

FC 1921
Karlsruhe

FC Alemannia
Eggenstein
Die Violetten haben den ersten Saisonsieg in der Tasche (2:1 vs Blankenloch). Wichtig, wenn die Hardtwald-Crew nachlegt, denn das Domizil ist weiterhin das hinterste Plätzchen mit roter Laterne. Doch der Anschluss ist geschafft - die Einundzwanziger sind wieder bei den Leuten (4). Fünf Spiele (0:1:4, 5:18) mussten die Maier-Jungs, Letzter im Fairness-Bereich (22/3/1), auf diesen Streich warten. Knigge wurde am Hardtwald inzwischen zur unerwünschten Person erklärt. Eggenstein (11.,5) begann hoffnungsvoll - was sich allerdings zum Gegenteil wandelte. Einen Zähler brachten die letzten vier Saisoneinsätze (4:10) - in den vergangenen drei Reisen wurde stets geteilt (2:2, 3:3, 2:2). Der dreifache Kreispokalsieger könnte den Letzten mit einem erneuten Unentschieden auf Abstand halten. Wir hoffen auf einen spannenden Kick, der wenig Treffer garantiert (3:2:4, 11:16). Drei Buden pro Spiel … zwei beim letzten Gefecht hier auf Waldboden (2:0, Hamann, dos Santos).

SpG Ost/Germ.
Karlsruhe

SG
Daxlanden
Jetzt ist es passiert - Daxlanden musste erstmals in dieser Saison eine Pleite akzeptieren (0:2 vs SG Karlsruhe). Der dreifache Spitzenreiter mit der besten Abwehr (5), Pokalsieger 2024, musste den Balkon räumen und steht nun auf dem 2.Tabellenplatz. Die Aussicht ist dieselbe - nur der Liegestuhl fehlt. Was bleibt … zehn Punkte aus den letzten vier Touren des »Schlaucher« (3:1:0, 12:5). Nutznießer der gefallenen Unbesiegbarkeit der Fusionierten könnte Ost/Germania sein, die den getroffenen Hund knacken wollen. Die Form der Fairsten (7/0/0) ist gut - der Achte (7) gewann zuletzt gegen Eggenstein 2:1 und analysiert ein schmales Minus von einem Punkt zum vergangenen Semester. Dass man am Jagdgrund gewinnen kann, hat man in einem Testspiel im Januar des aktuellen Jahres bewiesen (1:2). Mehr Vergleiche sind zwischen den Fusionen nicht zu finden. Das Archiv meldet Kurzarbeit.

SG
Karlsruhe

Karlsruher
SV
Nach der ersten Saisonniederlage gegen den VSV Büchig (1:2) - der ersten Niederlage nach 12 Spielen (9:3:0, 38:13), steht nun das Spiel bei jenem Team an, das am letzten Wochenende den KSV-Konkurrenten Daxlanden eliminiert hat (2:0). Im Nachhinein wissen wir, dass man die Vorlage der SGK am Jagdgrund nicht nutzen konnte. Stattdessen sprangen die »Werkskicker« auf den ersten Tabellenplatz (19) und erwarten am kommenden Wochenende einen Verfolger (3.). Die beste Offensive (27) ist hier in der Hertzstraße seit vierzehn Spielen ungeschlagen (13:1:0, 61:21) und hofft auf einen weiteren BigPoint. Die Gäste würden mit einer weiteren Pleite erst einmal aus der Beletage ausgegliedert. Der Aufzug wartet nicht auf Nachzügler. Man kennt sich … erst vor Kurzem fand man im Pokal zueinander. Die SGK konnte den Zwist in der Verlängerung für sich entscheiden (4:2 n.V.). Die Erinnerungen sind noch lauwarm. Die Revanche ist geplant.

VSV
Büchig

SG Fackel/Olympia
Karlsruhe
Die Fackel auf Abwegen. Nach einem minimal kurzen Hoch gab es in den letzten beiden Spielen 11 Anspiele für die Fusion. Viermal durfte man beim Spiel gegen KIT den Mittelpunkt frequentieren (1:4). Der Anstoßkreis entwickelt sich zum Zweitwohnsitz. Jetzt besuchen die Hardtwälder einen VSV Büchig, der wie das Aprilwetter durch die Liga taumelt. Mit einem überraschenden Sieg über den KSV (2:1) beendete man drei Nullnummern hintereinander (4:11) und hüpfte von der Dreizehn auf die Neun (7). Sechs Punkte fehlen zum letzten Jahr. Man darf also weiterhin Striche sammeln … Die Gäste nennen sich Sechster (10) und bilden zugleich die beste Equipe mit negativer Tordifferenz (-5). Ein Kompliment mit eingebauter Ohrfeige. Vor zwei Jahren stand man sich das letzte Mal hier an der Waldstraße gegenüber. Damals nutzte der Hausherr das Hausrecht und gewann 2:1 (K.Pfattheicher, Hemberle - Ben M’Bark).

KIT SC 2010
Karlsruhe

FC Germania
Friedrichstal
KIT kann es noch. Mit einem 4:1 gegen den Nachbarn holten die Studierten einen Drilling. Damit kommen die Grünweißen (5.) auf 10 Punkte - vier Punkte weniger als letztes Jahr. Der Stundenplan hat wieder ein Erfolgsfach. Der FC Germania Friedrichstal hob sich ebenfalls hervor. Die »Hugenotten« erledigten den Neuling aus Graben mit einem 3:1. Doch in der Ferne hat der FCG die Bissigkeit eines Wackel-Dackels. Ein Punkt wurde aus den letzten acht Exkursionen eingegliedert (0:1:7, 9:42). Der Siebte (8) besitzt nun die Chance, den einstelligen Tabellenbereich zu fundamentieren. Im einzigen Duell 2025 setzte sich Germania am Campus 3:1 durch (Testspiel, Schmaus - Kouassi, Dinges, Slavov). Im kommenden Spiel sehen wir die »KITies« vorne. Ohne allerdings ein leichtes Spiel zu prophezeien.-