Kreisklasse A1 Karlsruhe • Sonntag, 18.10.26
Hardt-Duell • Hardtwald-Treff

FV Fortuna
Kirchfeld 2

SpG Ost/Germ.
Karlsruhe
ortuna 2 kann einfach nicht mehr gewinnen. Sechs Spiele wartet das Ensemble auf einen Drilling (0:4:2, 4:11) - vier Unentschieden in Serie nach dem 1:1 gegen die Filiale aus Eggenstein. Mittlerweile wird in Kirchfeld geteilt wie zu Marx’ Zweiten. Mit dem 13.Tabellenplatz (7) ist die lausigste Offensive (6) maximal bedient. Vielleicht bringt die Ost/Germania den Segen in die Siedlung. Punktgleich stehen die Fusionierten am rettenden Ufer und hoffen auf einen Ertrag, um den Verbleib zu organisieren. Die Fairsten (9/0/0) zu brav oder zu harmlos? Das 1:3 gegen den FC 1921 war die zweite Niederlage (2:5) in Folge. Die Tabelle bedankt sich nicht für die guten Manieren. Das Gemisch aus Schwarzweiß und Rotgelb verbindet mit dem zweiten Fortuna-Anzug positive Episoden. Zwei Spiele, zwei Siege (1:2, 0:4). Grimm, Lenhard, Hahn und Reimann waren im August 25 für ein grandioses 4:0 in Kirchfeld zuständig.

FV
Liedolsheim

FC Alemannia
Eggenstein
Der nächste Tiefschlag für die »Ginggel« beim Gastspiel gegen den SV Blankenloch (1:2). Statt des Gangs in die Kreisliga richtet sich der neue Blick in Richtung B-Klasse. Zwei Punkte trennen die Dettenheimer nur noch von einem Abstiegsplatz (9). Hatte der Zehnte im letzten Jahr 15 Duppen nach neun Einheiten, so muss das schwächste Team mit positiver Tordifferenz (+2) ein Minus von 6 Strichen verzeichnen. Vom Aufstiegstraum zur Abstiegsangst - eine Karriereplanung, wie sie sonst nur bei der der CSU-Regierung als Erfolg verkauft würde. Wenn die Lampert-Riege einen Drilling einfährt, dann in der Regel auf heimischem Boden. Hier sind’s sieben Spiele ohne Niederlage (4:3:0, 20:8). Eggenstein ist ein Kandidat, um einen Sieg verzeichnen zu können. Die Alemannen stehen mit mauen 6 Punkten auf dem vorletzten (14.) Tabellenplatz. Dem dreifachen Kreispokalsieger fehlt eine Kante zum rettenden Hafen. Doch hierfür müssen die »Krabben« was Neues entdecken - Dreigestirne … Sechs Spiele konnte Gelbschwarz keine mehr landen (0:2:4, 7:15). Ein 1:1 gegen Fortuna Kirchfeld 2 … weder Balsam noch Säure; weder Wasser noch Sekt. Zu wenig, um in der A-Klasse zu bleiben. Wie heißt es so schön? Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig. In Eggenstein scheint man allerdings schon beim Ablegen den Anker vergessen zu haben.

Karlsruher
SV

SG Fackel/Olympia
Karlsruhe
Tatsächlich gab es nur zwei Spiele zwischen Fackel/Olympia und dem KSV. Beide Duelle gingen an den Heim-Verband (5:1, 2:0), dem es am Wochenende gelang, einen immensen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Beim Zweiten, SG Daxlanden, triumphierten die »Sandhasen« mit einem souveränen 3:0. Nach zwei Pleiten (2:4) das richtige Signal, um mitzuteilen, dass die Mär von der Rückkehr in die Kreisliga noch nicht beendet ist. Der Kampf um ein Happy End hält an. Die »Sandhasen« haben wieder Blut geleckt - und das nicht nur an der Karotte. Wir sollten davon ausgehen, dass der Dritte (19) am kommenden Spieltag die Olympioniken (9.,10) düpieren wird. Die befinden sich dermaßen außerhalb einer akzeptablen Form, dass selbst Google Maps Probleme hat, die Jones-Elf zu orten. Gegen die SG Karlsruhe gab es ein 0:7. Ein Ergebnis, bei dem selbst die olympische Devise »Dabei sein ist alles« sarkastisch klingt. Inzwischen steht die Fackel-Familie für das Team mit der lausigsten Defensive (28); ist die einzige Mannschaft mit zwei roten Karten und eine Formation, die null Punkte in vier Spielen verzeichnete (4:21). Die Flamme brennt noch …

SG
Karlsruhe

FC Germania
Friedrichstal
Zwei positive Überraschungen treffen sich am Wochenende in der Hertzstraße. Über die Heimmannschaft gibt es nicht viel zu erzählen - die Noci/Erceg-Familie hechtet von einem Erfolg zum anderen und analysiert zur gegenwärtigen Stunde 25 Punkte, fünfzehn Heimspiele ohne Pleite (14:1:0, 63:22) und 36 Treffer der besten Sturmreihe in der A1. Zuletzt malträtierte der Primus die Fackel/Olympia-Delegation mit einem 7:0; was die Konkurrenten auf 4 Punkte Abstand bringt. Die SG hat’s geschafft, den größten Gegner, den Schlendrian, zu besiegen. Jetzt kommen die »Hugenotten« zum Branchenbesten und die … »Chapeau«, machen Spaß. Auf einmal haben die Schmidt-Knaben das Versenken für sich entdeckt. Ein 4:0 gegen den Gemeinde-Nachbarn aus Büchig brachte den ehemaligen Oberligisten auf den 5.Tabellenplatz. Drei Spiele sind die Schwarzweißen nach diesem Clou ungeschlagen (2:1:0, 8:2). »Was kommt jetzt, Herr Germane?« Noch nie haben die Gäste gegen den Gastgeber verloren (0:0:3, 3:11). Interessant ist, dass das letzte Saison-Spiel zwischen diesen beiden Teams hier im Nordwesten der Fächerstadt im Jahre 2004 stattfand. Damals schrieben wir den 4.Spieltag der Landesliga Mittelbaden und die »Franzosen« gewannen 3:0 bei der damaligen SG Siemens. Am Ende der Saison feierte Friedrichstal die Vizemeisterschaft und Siemens musste runter (14.).

FV 1911
Graben

SV 1911
Blankenloch
Es ist aktuell nicht so, dass der Neuling aus Graben die Fachwelt zufriedenstellt. Wir haben sicherlich mehr vom Aufsteiger erwartet als 4 Punkte, die rote Laterne und mit 46 Torbeteiligungen (ø 5,75) dezentes Harakiri auf der Grünfläche. Das letzte Kapitel gegen den VfB Knielingen 2 endete 1:5 und bedeutete die zweite Pleite hintereinander (2:8). Der kommende Gegner gehörte bis vor Kurzem zu jenen Teams, die dafür prädestiniert waren, dem »Brockefresser« zeitnah die rote Laterne abzunehmen. Doch die Arnold-Equipe zeigte am letzten Wochenende eine Mörder-Moral und besiegte den FV Liedolsheim mit einem 2:1 - was für den Elften (9) das Ende von sechs Spielen ohne einen Drilling (0:3:3, 8:13) bedeutete. Fünf Punkte trennen die »Rotbärzel« vom Tabellen-Ende. Die Auferstehung ist damit noch nicht vollzogen, aber immerhin hat der Patient begonnen, Desert zu bestellen. Der letzte sportliche Vergleich hier im Sportplatzweg erfolgte 2015; damals wie heute in der A1. Die Heimmannschaft gewann seinerzeit 3:1 … Dem Sieger am kommenden Spieltag winkt die Führung in der Gesamt-Geschichte, die kein Architekt besser hätte gestalten können (2:2:2, 12:12). Eine Symmetrie wie beim Gestalten der Fächerstadt.

KIT SC 2010
Karlsruhe

VfB 05
Knielingen 2