Kreisklasse A2 Karlsruhe • Sonntag, 23.08.26
Aufsteiger reist ans Schloss

FV
Ettlingenweier 2

TSV
Auerbach
Auch der Ligawechsel läutete zumindest auf Anhieb keine Veränderung beim TSV Auerbach ein. Mit einem 1:2 unterlag Grünweiß in seinem Heimspiel gegen »BuPf« - der dritte Kick in Serie ohne Sieg (0:1:2, 5:10). Beinbrüche sehen anders aus, und deshalb sollte der »Bax« dem »Gringl« die kommenden drei Eier streitig machen. Auch die Jungs aus Ettlingenweier 2 konnten den Auftakt nicht versöhnlich kreieren. Gegen die sportfreundlichen Reserven unterlagen die Rotschwarzen 2:3. Daheim läuft der Hase hingegen anders … zumindest in den letzten beiden Heimspielen der abgelaufenen Runde, denn da erwirtschafteten die »Weirer« 6 Striche samt 12:6 Treffern. Acht Jahre sollten vergehen, ehe diese Einheiten zu ihrem zweiten Treffen kamen. Damals (2018) musste man im Pokal ran. Auerbach konnte an einem sommerlichen Augustabend mit einem 2:1 weiterziehen. Acht Jahre später ist diese Erinnerung ungefähr so frisch wie die Salatgurke hinterm Kühlschrank.

SSV 1847
Ettlingen

VfB 04
Grötzingen
Der Absteiger erwartet am 2.Spieltag den VfB 04 Grötzingen zum Heimspiel. Nach der Auftakt-Pleite beim FC Viktoria Jöhlingen zählen die Fusionierten fünfzehn Rutschen ohne Abbiegung (0:2:13, 21:65). Irgendwann, so meint man, soll aber mal wieder ein SSV-Drilling verbucht werden. Ob das bereits am kommenden Wochenende beim Gastspiel der »Hottschecks« klappen wird? Die hatten am vergangenen Wochenende noch Urlaub und konnten kein Statement hinterlassen. Doch die Welle-Jungs sind zuversichtlich, im kommenden Jahr aus dem Mittelmaß herauszufinden. Keine Sieger fand man beim letzten Besuch der »Dohlenatze«. Am 10.10.10 trennten sich die Einheiten im Rahmen der Kreisliga mit einem 2:2. Viermal traf man aufeinander, ohne dass der VfB einen Drilling einstreichen konnte (2:2:0, 11:8). Irgendwann endet bekanntlich jede Durststrecke.

SpG Burbach/
Pfaffenrot

FV Alemannia
Bruchhausen
»Ein 5:0 über die SG Rüppurr? Horsch, horsch!« Das war mal eine klare Ansage an den Rest des Festes. Die Alemannia ist anscheinend rechtzeitig zum Rundenstart erwacht - aus dem »Frosch« wurde ein …. ambitionierter Fußballer. Doch die Blauweißen wollen die Kirche im Dorf lassen, denn da gehört sie bekanntlich hin. Sieben Siege in Serie (35:8) für den ersten Primus der neuen Saison. Da muss sich die SpG aus dem Albtal was einfallen lassen. Auch die Riege, bestehend aus »Killhase« und »Eber«, siegte beim langjährigen Kreisligisten TSV Auerbach mit 2:1. Hier auf dem Berg holten die Rotschwarzen aus den letzten drei Spielen mit 13:1 Hütten einen Neuner. Hier auf dem Berg unterlag man vor nicht allzu langer Zeit (März 26) mit 2:3 gegen den kommenden Gegner. Dreizehn Dreier gingen an Bruchhausen. Nur viermal jubelte »BuPf« (4:3:13, 28:57). Wir erwarten einen spannenden sowie engen Zwist im animalischen Duell.

FV 04
Wössingen

FV Sportfreunde
Forchheim 2
Zwei Teams, die mit einem 3:2 in die Saison hineinrasten. Der Rückkehrer der letzten Saison im Heimspiel gegen den Rückkehrer der aktuellen Vita. Wer wird wem den Schuh aufblasen? Wössingen überraschte mit dem Drilling am Spessarter Spechtwald. Bei den »Sportis« ist der Erfolg schon seit einem längeren Zeitraum Zaungast. Elf Spiele ohne einen Punktverlust (60:11). Das macht nicht nur die Zähne weiß, sondern sorgt dafür, dass man gechillt ins kommende Gefecht ziehen kann. Als man sich hier vor ziemlich genau zwei Jahren traf, da musste Tobias Lauber zehn Einschüsse notieren. Am Ende hieß es 5:5 und die Beute war verteilt. Zehn Unentschieden und zehn FVW-Drillinge - da bleibt nicht mehr viel Ertrag für die Rheinstettener (10:10:3, 42:27). Doch wenn am kommenden Wochenende ein Punkt aus Walzbachtal den Weg nach Rheinstetten findet, dann ist doch alles in bester Ordnung.

SV NK Croatia
Karlsruhe

TSV 1913
Spessart
Ein Treffer von Rehnig reichte beim letzten Gastspiel, um hier am Schloss einen Dreier anzuschreiben (2024, 0:1). Am Ende mussten die »Eber« trotzdem runter. Jetzt sind sie wieder da, und der Auftakt ging dezent in die Buchse. Mit dem 2:3 im Heimspiel gegen den FV Wössingen brachen siebzehn Kicks ohne Panne zusammen (14:3:0, 73:21). Irgendwann erwischt es jeden - selbst die Titanic hatte bis zum Eisberg eine makellose Bilanz. Das ist aber uninteressant, wenn die Essig-Jungs am kommenden Spieltag den Dammerstock stürmen. Wenn nicht, dann freut sich womöglich der SV NK Croatia, der am vergangenen Wochenende mit sieben Spielern am Völkersbacher Wasen erschien. Manche WhatsApp-Gruppe hat mehr Mitglieder. Mit einem 0:3 nahm man die Heimreise auf sich; seit 180 Minuten gab es keinen kroatischen Treffer mehr. Holen die Spessarter den neunten Sieg über die »Balkanos«, oder wird der SV NK zum fünften Male die Krone richten? Nur einmal trennte man sich remis (5:1:8, 26:34) … das scheint keine bevorzugte Lösung zu sein.

PS
Karlsruhe

SV
Völkersbach
Das letzte Gefecht zwischen diesen beiden Teams liegt erst wenige Wochen zurück und beinhaltete eine Flut an Toren. Am Ende reichten dem SV Völkersbach vier Buden nicht, um den Sieg nach Hause zu bringen, weil die Post siebenmal zustellte (7:4). Vier eingeschenkt und trotzdem nüchtern geblieben. Die Chance auf eine Revanche ergibt sich schnell. Völkersbach hatte letzte Woche wenig Mühe gegen die Kroaten, die mit sieben Spielern ankamen und recht schnell das Weite suchten (3:0). Personalschlüssel wie bei der DHL. PSK scheint im neuen Terrain noch nicht wirklich angekommen zu sein. Mit einem 0:4 gegen den SC Neuburgweier wurde der ehemalige Landesligist vegan gebraten. Tofu am Dammerstock. Könnte funktionieren - muss aber nicht. Beim nächsten Spiel sollten die Neulinge die Würze nicht unterschätzen.

FC Viktoria
Jöhlingen

SG
Rüppurr
Fünf Spiele brachten 13 Punkte und 17:5 Buden, bevor man beim FV Alemannia Bruchhausen bei hochsommerlichen Temperaturen das Baden bevorzugte und ein 0:5 kassierte. Alemannia so stark oder die SG so schwach? Ein Hammer-Resultat zu Ungunsten der »Rahmbeutel«. Ob die Jungs auch in der laufenden Runde Kandidaten für höhere Aufgaben sind, wird sich herausstellen. Mit der »Vicky« steht ein Pendant parat, das ähnlich wie die »Rieberger« oben zu erwarten ist. Das stellten sie gleich im ersten Spiel klar. Mit einem 3:2 über den Absteiger aus Ettlingen kamen die Tufa-Hufer bestens in Tritt. Gerade hier an der Jahnstraße ist Jöhlingen seit 22 Spielen ungeschlagen (19:3:0, 67:25). Der sechste Sieg im elften Spiel für die Elf aus Walzbachtal (5:2:3, 29:21) ist wahrscheinlich. Im April des aktuellen Jahres endete diese Rutsche 1:1 (Anderle - Gehrecke).