Die Landesliga
So sieht's aus ...

Aufstiegskampf

Wenn’s wirklich gut läuft, dann könnte es passieren, dass keine Landesligamannschaft aus der Fächerstadt auf die Landesliga in der kommenden Saison verzichten muss. Das Refugium könnte allerhöchstens durch Langensteinbach geschmälert werden; die sich aufmachen, die Verbandsliga anzusteuern.  Aus der Verbandsliga kommt wohl die SpVgg Durlach-Aue; aus der Kreisliga besitzen derzeit Knielingen und Stupferich die besten Karten. 

Aufstiegskampf

Der SV Langensteinbach ist fast nicht zu halten, trotzgleich die Lage zu Beginn der Saison alles andere als rosig aussah. Als Dreizehnter gestartet ging’s steil bergauf. Achtzehn niederlagenlose Spiele (14:4:0, 45:10 Treffer) bugsierten die »Oierkuche« auf den Teller der Großen. Am 17.Spieltag übernahm die Mössner-Meute das Zepter. Trotz einem Spiel minus beträgt der Vorsprung 7 Punkte (46 Punkte). Dahinter macht sich Birkenfeld Hoffnung auf die Relegation. Vom 6. bis zum 16.Spieltag standen die »Lateiner« auf dem obersten Podium ehe dem Martins-Team das Kerosin ausging. Doch mehr als der 2.Tabellenplatz ist momentan nicht denkbar (39 Punkte). Mit ebenfalls 39 »Duppen« folgt der ATSV Mutschelbach II auf Platz drei - mit dem Vorteil, die bessere Form aufzuweisen und ein Spiel mehr vor der Haube zu haben. Dritte Mannschaft im Bunde sind die »Kirchbergjungs« aus Ersingen - die Überraschung der Staffel. Auch die »Kreizköpf« kommen auf 39 Lenze nach zwanzig Einheiten. Der Fünfte aus Bilfingen ist hingegen die Enttäuschung der Spitzengruppe. Der letztjährige Verbandsligist spielt in der laufenden Saison den Charlie Brown der Ansammlung und hat bereits 5 Punkte Abstand zum Raubtier-Gehege.

Abstiegskampf

Haben wir mit Hambrücken (12 Punkte) und Büchenbronn (13 Punkte) bereits die ersten beiden Absteiger? Seit dem 9.Spieltag schmücken die beiden Novizen die letzten beiden Tabellenplätze. Der Weg zurück in die Landesliga scheint asphaltiert. Aber wer wird diese beiden Mannschaften begleiten? Der FC Heidelsheim? Im letzten Jahr spielten die Nullsiebener noch in der Verbandsliga und nicht wenige sahen im FCH einen Kandidaten für den Spitzenkampf. Sie sollten zu Beginn der Saison recht behalten, denn nach fünf Spieltagen stand Platz 3 im Raum. Sechs Punkte folgten in den folgenden fünfzehn Spielen - die Bilanz einer Mannschaft, die in dieser Liga nicht wirklich einen Fuß in die Tür bekommt. Vier Mannschaften kämpfen gegen den Relegationsplatz. Darunter auch die beiden Karlsruher Mannschaften, die aus verschiedenen Richtungen in die Liga stürmten. Der letztjährige Kreisliga-Meister, FC Neureut (13., 22 Punkte) und der Verbandsligist vergangener Tage, FC Español Karlsruhe (12., 23 Punkte). Ispringen (11., 23 Punkte) und Nöttingen II (14., 20 Punkte) vervollständigen die kleine Siedlung. Hier sei zu bilanzieren, dass die »Spundenfresser« aus dem Karlsruher Norden bereits zwanzig Spiele gespielt haben. Die »Spanier« aus dem Daxlander Jagdgrund erst achtzehn Partien. Für Nöttingen II und den 1.FC aus Kämpfelbach stehen neunzehn Begegnungen in der Rechnung.

Es bleibt ein spannender Kampf, wenn’s denn weitergeht. Der Verband ist gefordert wenn’s darum geht, am Ende der Saison eine gerechte Lösung zu finden. Dass die Runde zu Ende gespielt wird, glauben wir nicht. 


pfoschdeschuss - 18.03.2020