Die A2-Klasse
So sieht's aus ...

Wäre die Saison aufgrund des ungeselligen Kollegen aus der Volksrepublik abrupt heute zu Ende, dann könnte es sein, dass in Söllingen vor Wut die Pfinz kocht. Aufgrund eines fehlenden Punktes müsste sich die Friebele-Elf mit dem 2.Platz abfinden (35 Zähler). Das ist der eine Teil dieser Story. Dass die SpVgg aber derzeit zwei Spiele weniger absolviert hat als der Primus aus dem Uni-Viertel (KIT), der andere. Mit zwei Dreiern in den Nachholspielen wären die Jungs aus der Kapellenstraße mit einem Vorsprung von 5 Punkten deutlicher Spitzenreiter.

Aufstiegskampf

Verbleiben wir so, dass die Buben der »Dorndreher«, die bereits an den Spieltagen 12, 13 und 14 oben standen, die besten Aufstiegschancen besitzen. Vor dem Einzug des Winters, der weiterhin um seine Anerkennung als solcher kämpft, gab’s fünf Siege in Serie (17:6 Tore). Dass es so gekommen ist, muss sich vor allem die Wenz-Elf aus dem Hardtwald fragen (KIT). An dreizehn der siebzehn Spieltagen grüßte der »Frosch« vom Balkon. Nach sieben Spielen standen 21 Punkte auf dem Zettel (25:10 Tore) und wer in Mathe kein Schläfchen machte, der errechnet zügig eine Übermacht zu jener Zeit, die im weiteren Verlauf zur Ohnmacht mutierte. Die SpVgg hinkte dazumal mit 5 Punkten Rückstand hinterher. Der TSV Schöllbronn befindet sich seit dem 9.Spieltag in Lauerstellung. Vom 8.Rang (5.Spieltag) preschten die Kull-Jungs vor und unterweisen derzeit 33 Punkte, die der »Waldapostel« in 16 Spielen generierte. Mit einem Dreier im Nachholspiel könnten die Grünweißen mit KIT gleichziehen.

Das Zünglein an der Waage ist aktuell der FV Alemannia Bruchhausen, die sich mit einer sehr starken Abwehr (20) auf dem 4.Tabellenplatz einnisten (30 Punkte). Einmal stand der Ettlinger »Frosch« auf dem Sonnenplatz (1.Spieltag); so richtig penetrant wurde er jedoch im Laufe der Saison nicht. Berghausen, die bereits 17 Spiele absolviert haben, sollte bei sehr viel Labilität die Argumente fehlen (30 Punkte). Einen Deut besser gestalten sich die Möglichkeiten der Überraschungsmannschaft vom Rhein, die nach 15 Einsätzen 28 Punkte aufweisen. Die Rede ist vom SC Neuburgweier.

Abstiegskampf

Der ATSV Kleinsteinbach startete ganz stark in die Saison und fiel unsanft. Erster am ersten; Zehnter am dritten; Vierzehnter am fünften Spieltag.Inzwischen ist der starke Gegenwind an der B10 abgetaucht; die »Rptmäntel« hissten die Flagge auf dem 10.Tabellenrang. Beiertheim (11.) kam im Laufe der Saison nie über einen zweistelligen Tabellenplatz hinaus. Nach fünf Siege in Serie (14:1 Tore) zum Jahresausklang konnte dem Abstiegskampf zumindest kurzzeitig der Finger gezeigt werden (18 Punkte). Ab dem 12.Tabellenplatz redet der Norddeutsche von figelinsch. Dort steht der Sportfreund Nummer zwei mit gerade einmal 5 Punkten Abstand zum Vorletzten. Auf jenem Rang standen die »Grießer« bereits einmal (10.Spieltag) ehe Sven Schünemann mit dem Pulmotor um die Ecke bog. Die Ettlinger sahen wir lange Zeit auf dem verlorenen Posten. Am 7.Spieltag befanden sich die »Dohlenatze« mit einem lausigen Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Wie Coach Scherer wieder Leben in die Truppe brachte, bleibt sein Geheimnis. »Ein Zauberer kommt nie zu spät«, meinte einst Gandalf bei der Befreiung von Mittelerde. Für die Truppe aus der Südstadt, PS Karlsruhe, könnte die Saison, wenn sie denn fertig gespielt wird, zum Sturz in die B-Klasse führen. Hinten wird viel zugelassen (44 Gegentore); vorne viel vermieden (26 Treffer). Im Straßenverkehr wäre die Schuldfrage schnell geklärt. Doch am Dammerstock muss der Fall von vier (3.Spieltag) auf vierzehn analysiert werden. Ein Punkt aus den letzten sieben Spielen (10:24 Tore) könnte eine Spur sein. Bei der SG Burbach/Pfaffenrot grassiert weiterhin die Abstiegsangst. Die Kellererprobten standen zwischen dem 8. und 14.Spieltag auf dem letzten Treppchen. Insofern ist der Gang auf dem vorletzten Tabellenplatz ein kleiner Erfolg (11 Punkte). Auf dem letzten Rang finden wir den TSV Oberweier … Überraschend, denn der »Igel« zeigte nach dem Aufstieg wenig Euphorie und rutschte relativ zügig in die Rolle der Schlussleuchte. Seit dem 11.Spieltag stehen die Welle-Mannen auf einem Abstiegsplatz. Elf Spiele warten die Burschen aktuell auf einen A-Klassen-Sieg (0:3:8, 14:47 Tore) und wäre heute die Saison fertig, dann würde sich das Ausharren um mindestens ein Jahr verlängern.


pfoschdeschuss - 22.03.2020