Kreisklasse B3 Karlsruhe • Sonntag, 06.09.26

SpVgg
Durlach-Aue 2

TSV 1905
Palmbach
Kurz erklärt; clever erläutert und damit ein Vorteil für die Umwelt, denn Palmbach muss überhaupt nicht in den naheliegenden Oberwald reisen - sie gewinnen sowieso. Fünf Mal spielten die beiden Teams gegeneinander und immer gewann der jeweilige Gast (2:0:3, 8:12). Das letzte Gefecht hier im violett-grünen Rund endete 1:3 (2022) unter Schiedsrichter-Legende Alfons Lutz. Heimvorteil? Hier ungefähr so wertvoll wie ein Regenschirm im U-Boot. Die Realität rebelliert aufgrund unserer Aussage, denn die ist der Meinung, dass sich die Leucian-Flotte im Heimspiel auf Kunststoff den Dreier holen wird und damit gegen Statuten verstößt. Sieben Kicks ist der Zweite ungeschlagen (5:2:0, 29:16) nach einem furiosen 5:1 über den Neuling PS Karlsruhe 2. Aber auch die vergangenen Resultate der »Schackebreiner« können sich sehen lassen. Nach einem 3:3 gegen die Durlacher »Katholiken«-Gemeinde sind es 7 Zapfen aus den letzten drei Kicks (8:5). Wer nun trotzdem auf den Hausherrn setzt, spielt eventuell mit dem Feuer.

VfB 04
Grötzingen 2

PS
Karlsruhe 2
Der »Hottscheck« steigt ins Geschehen ein und mit ihm eine Serie von fünf Spielen ohne einen Sieg (0:2:3, 6:11). Trotz keinem Spiel kommen die Nullvierer auf die gleiche Anzahl an Strichen wie der Gast … was faktisch falsch ist, weil es eben keine gab. PSK 2; Neuling und nach dem 1.Spieltag gedemütigt und gebrandmarkt. Gegen den erfahrenen B-Ligisten SpVgg Durlach-Aue 2 gab es eine 1:5-Klatsche auf eigenem Untergrund. Sieben Spiele ohne Pleite (6:1:0, 20:8) endeten in einer »Rahmschlacht«. Jetzt soll es die Ferne und das Brühl richten. Neun C-Klassen-Punkte orderten die »Indianer« beziehungsweise die indigenen Völker rund um die Südstadt aus den letzten drei Touren (9:4). Den letzten Besuch? Adolfo Fernandez Baez notierte 2019 ein 4:0 des VfB 2. Schlimmer geht immer, denn in den bisherigen sechs Begegnungen untereinander gab es keinen einzigen PS-Strich (21:5) - eine Bilanz so einseitig und ohne Diskussionen, wie im heutigen Russland.

DJK 1924
Durlach

FC Viktoria
Berghausen 2
Die »DJK-3:3-Durlach« erwartet im kommenden Einsatz den FC Viktoria Berghausen 2. Viermal spielten die Gelbschwarzen hintereinander remis; in drei Fällen 3:3. Hinten morsch; vorne forsch - Harakiri am Fluss-Ufer. Jetzt sollten die »Letschebacher« vielleicht mal die Kräfte in der Defensive aufmöbeln, damit drei Hütten zu einem Sieg reichen, denn den finden wir in den letzten zehn Ligaspielen überhaupt nicht (0:5:5, 19:34). Berghausen 2 zeigte am letzten Wochenende Moral und Einsatz, bis dass der Pfiff uns scheidet. Aus einem 0:2 gegen Hohenwettersbach machten die »Hasen« ein 3:2. Das trimmt den Enthusiasmus und schärft den Stollenschuh. Mit ähnlichem Einsatz will man am Unteren Grötzinger Weg einen Obolus einheimsen. Der Mann an der Trillerpfeife ist HaJo Wengert - die Bilanz zeigt drei Unentschieden in vier Spielen (1:3:0, 7:6). »Da ist sie wieder, die Teilung!«

SV
Hohenwettersbach

FC Südstern
Karlsruhe
Die Lage ist klar; der Favorit ist der Gast. Die Heim-Equipe verlor trotz einer 2:0-Führung ihr Spiel in Berghausen (2:3). Dabei hätten die Kuhm-Jungs einen Drilling bitter nötig gehabt. Neun Spiele ohne einen Sieg (0:3:6, 11:29) - Gedanken an die Suche nach dem Bernsteinzimmer kommen auf. Jetzt kommt der Aufstiegskandidat auf den Berg. Das war im letzten Jahr übrigens ähnlich. Damals riefen die »Hofmer« ihre vielleicht beste Saisonleistung ab und gewannen daheim 4:2 (Jarolimek, Stuhldreher, Anusic, Kaiser - Klang 2). Nach dem 1:7 im Rückspiel auf »Lotte’s Platzanlage« rückte die Historie dezent auf die Seite der Nullsechser (2:0:2, 10:14). Wie sagt man in Russland: »Vertraue, aber prüfe nach.« Der FC konnte am 1.Spieltag seine Pflichtaufgabe erfüllen und Beiertheim 4:2 schlagen. Der vierte Drilling hintereinander (19:5) und ein Wink mit dem Zaunpfahl. Doch jetzt müssen die Mannen vom »Stock« wieder marschieren und beißen … die Höhenluft ist bewiesenermaßen dünner als der Stadtdunst.

SVK 1884/98
Beiertheim

SG
Rüppurr 2
Wann endet die missliche Lage des SVK Beiertheim und wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass ein solcher Verein in der zweittiefsten Liga spielt? Fünfzehn Spiele; ein Punkt (0:1:14, 10:57) - Klimbim in der »Klotze«. Mit dem 2:4 gegen den FC Südstern Karlsruhe begann die Saison nicht gerade nach dem Wunsch der »Schlofer«. Gegen die »Rieberger« Reserve soll der Groschen fallen. Wie sagt man in England: »Ein rollender Stein setzt kein Moos an.« In Beiertheim wäre man momentan schon froh, wenn überhaupt etwas rollt - vorzugsweise ins gegnerische Tor. Die Rüppurrer lieferten sich mit dem TSV Wöschbach ein üppiges Bogenschießen. Mit einem 5:5 endete die Partie - zehn Treffer und trotzdem kein Sieger aber der Wilhelm-Tell-Preis - hüben wie drüben. Bemerkenswert ist jedoch, dass die »Rahmbeutel« in den letzten beiden Kicks acht Mal zum Anspiel schritten und keines verloren. Zauberei auf dem Gelände der ehemaligen RFG.

TSV 1907
Wöschbach

FVgg 06
Weingarten 2
Fünf Treffer in der Ferne markiert und nicht gewonnen. Wöschbach lieferte dem Anhang eine bemerkenswerte Darbietung und erspielte gegen Rüppurrer Reservisten ein 5:5. Vielleicht nicht der Start, den man sich am Hohberg gewünscht hat - fünf Hütten sollten normalerweise reichen, außer die Defensive hat gleichzeitig Tag der offenen Tür. Die Serie hielt - seit acht Spielen sind die Heidt-Buben ungeschlagen (5:3:0, 34:17). Mit dem kommenden Gegner verbindet den TSV … nicht viel. Drei Mal getroffen; einmal einsam gepunktet (0:1:2, 3:12). Im November 22 erzielten die »Ölfunzle« hier vor heimischer Kulisse, unter »Jockel« Scheidt, ein 2:2. Weingartens Auftakt - zum in die Tonne treten. Das 2:6 gegen die SpVgg Söllingen war das dritte Spiel ohne Drilling (0:1:2, 6:13). »Wenn das Haus brennt, wärmt man sich nicht am Feuer« - auf Waldbrücke sollte man die sechs Einschläge also besser nicht als gesteigerte Betriebstemperatur verkaufen. In der Ferne siehts erfreulicher aus, denn da stehen 4 Striche aus zwei Touren auf der Liste (5:3). Ob man dieses Laster beibehalten kann?