Der Verbandspokal hat gleich in der ersten Runde geliefert. Tore am Fließband, einige Favoritensiege und gleich mehrere Überraschungen prägten den Tag. Die Karlsruher Vereine wussten dabei zu überzeugen.
Keine Chance hatten die KITies vom Campus gegen den Verbandsligisten, 1.FC Bruchsal. Der Gast fertigte die Studenten mit einem 8:0 ab und zog in Runde zwei ein. Null Probleme hatte auch der ATSV Mutschelbach. Beim 4:0 gegen den TSV Schöllbronn ließ der Kreisligist nichts anbrennen und löste seine Aufgabe souverän. Für den TSV sicherlich ein Resultat, was weh tat. Bis in die Verlängerung kämpften sich die Sportfreunde Forchheim gegen die SpVgg FC Heidelsheim. Nach großem Kampf mussten sich die Forchheimer zwar mit 2:3 geschlagen geben, verkauften sich gegen den Liga-Konkurrenten aber mehr als ordentlich.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte der »Berghase« aus Berghausen. Mit einem überzeugenden 4:0 schaltete der Kreisligist den Landesligisten SV Huchenfeld aus. Eine Leistung, die sich sehen lassen konnte. Der FV Fortuna Kirchfeld setzte sich in einer unterhaltsamen Partie bei der FVgg Neudorf mit 5:3 durch. Acht Tore bekamen die Zuschauer zu sehen - langweilig wurde es dabei keine Sekunde. Einen souveränen Auftritt legten die Reichenbacher »Rauchschwalben« hin. Beim FC Weiher feierten sie einen ungefährdeten 5:0-Erfolg und flogen damit locker in die nächste Runde. Auch der SV Spielberg zeigte sich torhungrig. Beim TuS Mingolsheim stand am Ende ein deutliches 5:1 auf der Anzeigetafel. Eine weitere Pokalsensation gelang Kreisligist FC Germania Neureut. Mit einem verdienten 2:1 warf die Germania den Landesligisten FC Olympia Kirrlach aus dem Wettbewerb und bewies einmal mehr, dass der Pokal seine eigenen Gesetze schreibt.
Die SpVgg Durlach-Aue ließ dem FC Alemannia Wilferdingen beim 10:1 nicht den Hauch einer Chance. Zweistellig wird schließlich nicht alle Tage getroffen. Gar nichts zu holen gab es für die SG Karlsruhe. Gegen den Oberligisten FC Nöttingen setzte es eine deutliche 0:13-Niederlage. Mehr Lehrstunde als Pokalspiel. Tapfer schlug sich A-Ligist FC 1921 Karlsruhe gegen den Landesligisten FV Wiesental. Vier eigene Treffer sind aller Ehren wert, doch Wiesental traf gleich siebenmal und zog mit einem 7:4 in die nächste Runde ein. Der doppelte Pokalfinalist aus Leopoldshafen musste sich dagegen dem FC Germania Forst mit 0:2 geschlagen geben und verabschiedete sich früh aus dem Wettbewerb.
Fazit: Der Verbandspokal hielt, was er versprach. Überraschungen, klare Favoritensiege und jede Menge Tore sorgten für beste Unterhaltung.

pfoschdeschuss
• 19.07.26