Kreisklasse C1 Karlsruhe • Sonntag, 11.10.26
Dritter erwartet den Nachbarn im Stadtwald

SpG Ost/Germ.
Karlsruhe 2

FSSV
Karlsruhe 2
Einmal gespielt - zehn Treffer präsentiert - am Ende hatten die Gelbroten im August 25 zwei Striche mehr auf der Anzeigetafel (4:6). Nun kommt der zweite Vergleich, der anders als der erste unter Wettkampfbedingungen stattfinden wird. Die Favoriten-Geschichte ist unverändert. Der Gast ist König, Spitzenreiter; besitzt die beste Offensive (28) wie auch Defensive (2) und fertigte am Wochenende den Alemannen aus Eggenstein 2 mit einem 11:0 ab. Das war keine Audienz mehr, da wurde das Besuchsrecht mit der Abrissbirne durchgesetzt. Sechs Spiele sind die »Ring-Kicker« momentan auf der Sonnenseite des C1-Wettbewerbs (4:2:0, 28:2). Nur 2 Kerzen weniger zündete Ost/Germania 2 als Tabellen-Dritter (12) an. Die hatten am letzten Wochenende eine Pause und zeigten gerade daheim zuletzt starke Leistungen. Sieben Spiele ist man auf heimischem Boden ungeschlagen (5:2:0, 29:7). Ein spannender Kampf zwischen den beiden Unionen aus dem Stadtwald.

FV 1919
Linkenheim 2

FC Germania
Neureut 2
Beide Teams durften am letzten Wochenende nochmals das schöne Wetter genießen, ohne wie wütig über den grünen Klee zu sprinten. Ihnen wurde eine Pause auferlegt. Jetzt dürfen sie wieder, und das auf Augenhöhe. Sowohl Linkenheim 2 (9) als auch der Germane zweiten Grades (9) haben neun Punkte im Trog. Die »Heimlinge« stehen als Sechster einen Platz vor dem Besuch (7.). Gleicher Kontostand, andere Etage. Während der B1-Meister von 2024 seinen letzten Kick gegen Leopoldshafen 2 mit 1:4 verlor, fertigte der FVL 2 den Eggensteiner Alemannen mit 7:1 ab. Novum bei den »Schnecken« … die Hälfte der zwei Verwarnungen erhielt die Ersatzbank. Da sitzt man schon draußen und schafft es trotzdem noch in die Täterbeschreibung. Die Vergangenheit hat klare Züge. Zehn der vierzehn Spiele gingen an den Neureuter Germanen (1:3:10, 27:47). Der letzte Sieg gelang beim letzten Gastspiel in der Friedrichstaler Straße 2024 (1:4).

FV 1916
Hochstetten 2

FV 1936
Leopoldshafen 2
Nachdem die »Affen« das bosnische »Milchseihle« mit einem 4:2 abgefertigt haben, soll es jetzt an die Heimserie gehen. Die liegt dermaßen brach in der Einöde, dass man seltene Tiere darunter vermuten muss. Elf Spiele konnte der FVH 2 keinen Kick mehr im Waldstadion gewinnen (0:1:10, 9:48). Der Elfte, der für die einzige rote Liga-Karte verantwortlich ist, besitzt mit 29 Gegentreffern die lausigste Defensive. Doch die Sache mit dem Heimsieg gestaltet sich schwierig, denn der FV Leopoldshafen 2 gehört zum dicken Kuchen. Umso überraschender wirkt das 1:4 gegen Olympia/Fackel 2. Acht Spiele waren die »Schröcker« zuvor ungeschlagen (7:1:0, 38:6). Da hatte wohl einer beim Siegeszug die Schienen als Altmetall verkauft. Im Durchschnitt erzielen die Blauen fünf Hütten pro Spiel, und in der nahen Vergangenheit waren es neun Reisen ohne Panne (6:3:0, 29:11). Zwölf von achtzehn Spielen gewann der FV Leopoldshafen 2 (4:2:12, 25:50). Die große Ausnahme - der letzte Einsatz beim FV Hochstetten (3:1, Bischoff 2, Cordova ET - Ehler).

FC Alemannia
Eggenstein 2

FV 1912
Russheim 2
Nach dem 0:11 gegen den FSSV Karlsruhe 2 erwartet der FC Alemannia Eggenstein 2 als Tabellen-Zehnter (6) den Letzten aus Dettenheim. »Was soll denn da passieren?« Nach elf Gegentreffern klingt diese Frage wie eine Sicherheitsunterweisung von Mr.Bean. Russheim 2 hat im saisonalen Betrieb keinen einzigen Duppen geholt und wartet bereits achtzehn Spiele auf einen Sieg (0:2:16, 16:79). Die Bewerbung als Schießbude wurde angenommen. Bei den Referenzen entfiel das Vorstellungsgespräch. Eggenstein 2 will diesen Joker ziehen und die Serie von vier Pleiten mit 2:26 Treffern beenden. Die »Krabben« haben sich bisher an sieben Toren pro Spiel beteiligt (42). Alemannia hat einen Plan, und der heißt - Heimsieg. Wobei man nach der eigenen Bilanz den Rettungsring vielleicht erst aufblasen sollte, bevor man sich darauf zum Kapitän ernennt. Zweimal traf man sich in der letzten Saison, und zweimal gewann Schwarzgelb. Vier der sieben Hütten gingen auf das Konto des Kochs (3:0, 4:1).

SV
Blankenloch 2

SpG
Nordweststadt
Zwei Mannschaften, von denen wir mehr erwartet haben. Blankenloch 2, als Rückkehrer aus dem B-Klassen-Genre, finden wir auf dem 5.Tabellenplatz (10). Die beste Minus-Mannschaft (-2) schlug zuletzt den FV Russheim 2 mit 4:2. Auch ein schiefes Gebiss kann also noch zubeißen. Vier Punkte aus zwei Spielen (5:3) - der »Rotbärzel« ist im Mittelstand angekommen und nennt hier die SG Nordweststadt seinen Nachbarn. Die haben als erste Mannschaft zuletzt der DJK aus Mühlburg die Punkte überlassen (1:4). Die Hellblauen stehen mit 15 Verwarnungen auf dem letzten Platz des Benehmens. Den Knigge hat man offenbar nur angeschafft, um damit nach der Fliege an der Wand zu werfen. Das erste Spiel zwischen diesen beiden Teams und eine Tendenz, die keine ist. Beide Mannschaften gehören zur Kategorie »launisch« und »unberechenbar«.

DJK
Mühlburg

SpG Bosna/
Mühlburg 2
Das Mühlburger Derby und die Frage, wie lange wir dieses Duell noch sehen werden. Auf der Heimseite finden wir nur noch ein Team; auf der anderen Seite sind es noch eineinhalb Mannschaften. Der Traditionsbestand passt langsam ins Handgepäck. Die Himmelblauen (8.) konnten zuletzt positive Signale setzen und 6 Punkte aus zwei Spielen einspielen (8:2). Die SpG Nordweststadt war kein Maßstab - die »Milchseihlen« gewannen 4:1. Nur 24 Torbeteiligungen (ø 4,00) konnten die Bahnhofs-Buben im aktuellen Zeitfenster beisteuern. Den Gast gibt es in dieser Formation erst seit wenigen Monaten. Der Mieter hat dem Vermieter unter die Arme gegriffen. Gemeinsam ist man aber in diesem Fall nicht sonderlich stark. Zwei unter einem Dach ergeben eben noch kein tragfähiges Fundament. Fünf Pleiten hintereinander (6:26) für den Vorletzten (12.). Ein Derby unter den neuen Voraussetzungen - es wird das erste sein.