Kreisklasse C4 Karlsruhe • Freitag, 23.10.26
Fackel brennt in Linkenheim

FV 1919
Linkenheim 2

SG Fackel/Olympia
Karlsruhe 2
Wer Linkenheim 2 und die olympische Fackel im Spielbetrieb sucht, dem reicht ein begrenzter Blick zwischen dem 4.und dem 8.Tabellenplatz - das Habitat der kommenden beiden Mannschaften. Derzeit stehen die »Schnecken« mit einer Dekade an Punkten auf dem 6.Tabellenplatz. Unspektakulär; als schwächster Plus-Pakt (+5) und zweitfairste Einheit (4/0/0), nach einem 0:3 gegen den FSSV Karlsruhe 2. Die »Schnecken« bewegen sich in der Tabelle mit jener Gelassenheit, die man sonst nur von Beamten kennt. Fackel/Olympia 2 (4.,13) gewann am letzten Spieltag 3:1 gegen den FC Germania Neureut 2. Dreimal in Serie konnte die Equipe aus dem Stadtwald zuletzt gewinnen (13:2). Die olympische Flamme brennt, während in Linkenheim bislang eher die Energiesparlampe flackert. Wir hoffen auf einen genialen Kick mit ordentlich Spannung und Dramatik, wenn die überhaupt aufkommen kann, wenn das Tabellenzentrum ein Meeting plant.

FV 1916
Hochstetten 2

FC Germania
Neureut 2
Der »Affe« aus Hochstetten generierte in der laufenden Saison ein Novum. Eine rote Karte - die einzige im ganzen C1-Jargon. Der Elfte (9) war am letzten Wochenende spielfrei, nachdem die Blauweißen zweimal hintereinander gewonnen hatten (7:4). Der Vorletzte in Sachen Heimspiel ist gegen den FC Germania Neureut 2 weder Underdog noch Favorit. Wir vermuten eher, dass wir ein Messen auf Augenhöhe sehen werden. Wobei beim »Affen« und den »Spundenfressern« die Augenhöhe zoologisch noch nicht abschließend geklärt sein dürfte. Der Siebte (10) ist die Riege mit der schmalsten Quote an Torbeteiligungen (30, ø 4,29). Drei Einheiten und kein Sieg (0:1:2, 3:8) - das Duell mit der SpG Olympia/Fackel 2 endete mit einem 1:3 aus Sicht der Neureuter. Elf Jahre müssen wir zurückschauen um den letzten Zweikampf zu entdecken … damals waren die roten Neureuter hier in der Waldstraße zu Gast und gewannen 2:0. Historisch gesehen liegt die Gastmannschaft mit fünf Drillingen vorne (3:0:5, 15:24). Acht Begegnungen ohne eine einzige Teilung - offenbar betrachtet man den Kompromiss in beiden Lagern als eine ansteckende Geschlechtskrankheit.

FSSV
Karlsruhe 2

FV 1912
Russheim 2
Die Rußheimer Reserven haben aktuell so was Ähnliches wie einen Kultstatus. Die Gilde aus Dettenheim hat noch keinen einzigen Punkt erwirtschaftet und wartet inzwischen zwanzig Spiele auf einen Sieg (0:2:18, 18:93). In jenem Zeitraum werden Häuser gebaut und Schwangerschaften aufgedeckt. Hinten (41) wie vorne (7) sind die »Feierdunna« die Schwächsten, was sie nicht davon abhält, diszipliniert Spiele zu beginnen und zu beenden. Der Letzte (13.) ist der Fairste (3/0/0) und beteiligte sich an ø 6,86 Buden pro Spiel (48). Jetzt reisen die Dettenheimer in die Nordstadt, wo der Spitzenreiter sein Domizil hat. Beim FSSV Karlsruhe 2 läuft’s wie geschmiert. Doch die Pole-Position hat einen Haken. Die beste Offensive (33) spielte einmal mehr als der Zweite bei einem Vorsprung von 2 Punkten. Acht Partien ohne Niederlage (5:3:0, 33:4) für den vierfachen Spitzenreiter im laufenden Semester. Die Frage nach dem Sieger ist keine … die Höhe des Triumphs ist lediglich unklar.

FC Alemannia
Eggenstein 2

SpG Bosna/
Mühlburg 2
Der erste Kampf zwischen den Alemannen und der Fusion aus Mühlburg und den »Bosniern«. Die zweitgenannte Equipe zeigte sich zuletzt ordentlich saniert und euphorisch. Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen samt eines 5:1 gegen den letztjährigen B-Ligisten SV Blankenloch 2. Weiterhin steht der vorletzte Tabellenplatz im Stammbuch (12.) - doch wenn die Leistungen weiterhin durch die Decke gehen, dann herrscht demnächst am Bahnhof Helmpflicht. Eggenstein 2 hat als Neunter nur 3 Punkte mehr in der Hand (9). Sechs Zapfen aktivierten die »Krabben« auf dem heimischen Boden. Das letzte Protokoll zeigte allerdings ordentlich Rotstift. Das Duell mit der Nordweststadt verloren die Nullfünfer deutlich mit 0:3. »Relativieren oder kapitulieren …« das ist hier die Frage. Shakespeare hätte vermutlich noch einen dritten Akt eingebaut, in dem die »Krabben« feststellen, dass Rückwärtsgehen zwar zur Anatomie gehört, aber in der Tabelle wenig Zukunft hat.