Kreisklasse C2 Karlsruhe • Sonntag, 01.11.26

SG
Rüppurr 3

PS
Karlsruhe 3
Spielfrei durch Petrus - die SGR 3 durfte am vergangenen Wochenende aufgrund des Wetters eine Pause einlegen. Jetzt geht’s wieder ran - egal, wie das Wetter auch wird. Die Kunstrasen-Fetischisten brauchen Punkte nach einer 0:2-Heimspiel-Niederlage gegen den ASV Hagsfeld 2 vor 14 Tagen. Der 12.Tabellenplatz hat in der Regel wenig Verfolger, die man fürchten muss. Deshalb sollte der Vorletzte (4) im anstehenden Lokalkampf einen Ertrag manifestieren. Besser geht’s dem Gast mit üppigen 13 Strichen auf der Matrize. Überraschend deutlich unterlag der Fünfte am vergangenen Wochenende mit 0:5 gegen den Bulacher SC 2. »Systemfehler«? Zuvor überraschte die PS3 mit starken 13 Duppen aus fünf Spielen (23:6). Ein Absturz von der Expresszustellung zum unzustellbaren Einschreiben - offenbar hat jemand in der Südstadt die Erfolgssendung versehentlich an den Absender zurückgeschickt. Es gilt die Fern-Wärme, denn mit 9 Kapseln aus den vergangenen drei Ausflügen (10:3) scheint die Post in der Zustellung erfolgreicher zu sein als die Post in den heimischen Büros. Es ist das erste Derby der Dritten aus Rüppurr. Man darf gespannt sein, wie sich die aussterbenden Rassen im Gefecht schlagen.

Bulacher
SC 2

FV Sportfreunde
Forchheim 3
»Bumm« hat’s gemacht … Bulach im Fußball-Rausch nach einem imposanten 5:0 über PSK 3. Sieben Spiele ohne Niederlage (5:2:0, 27:2) - die Renaissance am Lohwiesenweg könnte am Jahresende zwei Aufsteiger im Kescher haben. Vier Punkte fehlen dem »Nachtwächter« vom Weiherwald zum Top-Duo. Nun erwartet der Dritte (17) einen anderen Gesellen, der am letzten Spieltag »Überwuchs« offenbarte. Der Sportfreund aus Forchheim besiegte den FC Südstern 2 mit einem dominanten 4:0. Der C-Liga-Meister aus den Jahren 2009 und 2015 liegt mit einem Dutzend auf der Sieben. In der Fremde gab es in den letzten beiden Spielen nichts zu holen (0:0:2, 4:8). Während am Lohwiesenweg die Wiederauferstehung gefeiert wird, scheint der Forchheimer Reiseverkehr noch unter die Zuständigkeit der Pannenhilfe zu fallen. Das Spiel ist so neu wie die Wahl des Referees. Ein gewisser Cristian Preksavec wird sich dieses Duell zu Gemüte führen und womöglich Einzelszenen beurteilen.

SG
Nordweststadt 2

FT
Forchheim 2
Nach dem knappen 3:4 gegen den ASV Hagsfeld 2 ist der Nordwesten auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht (13.,3). Nicht der einzige Grund, denn die Himmelblauen verloren ihre einzigen 3 erspielten Punkte (3:2 vs. ESG Fran.Karlsruhe 2) am grünen Tisch (0:3) und fallen ohne Punkt in den Tiefkeller. Damit resümieren wir stattliche acht Kicks ohne Klicks (0:0:8, 7:37). Mit nur 44 Torbeteiligungen (ø 5,50) zeigen die Himmelblau-Grün-Weißen aus der Hertzstraße ein Herz für die Unterhaltung, die in der eigenen Box überwiegt. Eine Defensivabteilung, die das Wort »Widerstand« offenbar nur aus dem Geschichtsunterricht kennt. Der »Freie« aus dem »Grießer-Areal« liegt mit lauwarmen 6 Zählern im Niemandsland. Einem 1:2 gegen PSK 3 folgte eine unfreiwillige Pause durch einen Spielausfall. Eine Reise in den Nordwesten der Fächerstadt, wo vor 100 Jahren viele Menschen ins Stadion pilgerten, um große Spiele zu sehen. Davon wird man heute nichts mehr sehen. Vielleicht können die Rheinstettener aber drei Punkte für das vereinseigene Konto erblicken.

FC Südstern
Karlsruhe 2

SC
Neuburgweier 2
Beim »Stern« scheint schon das Weihnachtsfest Priorität zu genießen. Anders ist die 0:4-Pleite beim Sportfreund aus Rheinstetten wohl kaum zu erklären. Dazu passt allerdings, dass die Nullsechser, die schwächste Plus-Bande stellen (+1), die mit gerade einmal 4 Verwarnungen christliche Vorgaben der Nächstenliebe erfüllen. Eine vorweihnachtliche Bescherung, bei der man offenbar vergessen hat, dass die Heiligen Drei Könige Geschenke brachten und keine Punkte verteilten. Diese Gepflogenheiten führten zu fünf Einsätzen ohne Drillinge (0:2:3, 6:16). Ausgerechnet jetzt kommen die Besten zum Achten (8.). Neuburgweiers Vorsprung auf den Verfolger ist auf 0 Punkte geschrumpft (21). Doch viele Eckpunkte sprechen für die »Stromer«. Der beste Sturm (32); die beste Defensive (4) und Tabellenplatz eins nach einem 2:0 gegen den KFV 2. Beim letzten Duell an der Rennwies sahen die Zuschauer 9 Buden (5:4). Nicht so ungewöhnlich, weil »Weier« nur einmal in sechs Duellen als Sieger von dannen zog (4:1:1, 21:15). Die Chancen auf den zweiten Dreier sind größer denn je. Der »Stern« könnte also erneut über dem Geschehen leuchten - allerdings besteht die Gefahr, dass die »Stromer« ihm vorher den Stecker ziehen.

Karlsruher
FV 2

ESG Frankonia
Karlsruhe 2
So kann es auch laufen. Die Frankonen hatten am letzten Wochenende spielfrei und stiegen in der Tabelle auf den 11.Tabellenplatz. Aus einem 2:3 gegen die SpG Nordweststadt 2 wurde ein 3:0 am grünen Tisch. So kam es, dass man ohne Einsatz zu weiteren 3 Punkten kam. Ein sportlicher Geniestreich, der die Frage aufwirft, ob die ESG künftig überhaupt noch Fußball spielen sollten. Jetzt darf man die Zehn als neue Adresse angeben, trotz einer Offensive, die pro Einsatz ø 0,88 Treffer erzielt und in der Ferne einen Nimbus am Leben hält, der die »Eisenbahner« als Besucher beliebt gemacht hat. Dreiunddreißig Fahrten ohne Sieg (0:2:31, 20:118). Die schwächste Auswärtsmannschaft vor einem neuen Abenteuer im »Spatzenland«, wo neuerdings ein ganz alter Meister seine Residenz besitzt. Der unterweist Geiz in der Unterhaltung (21 Torbeteiligungen, ø 2,63); Geiz in der Disziplin (Fair-Letzter, 17/0/1) und Geiz in der Spielentscheidung (drei Unentschieden). Der KFV 2 - gewissermaßen die schwäbische Hausfrau unter den Karlsruher Traditionsvereinen, nur dass selbst die beim Einkaufen gelegentlich drei Treue-Punkte mitnehmen würde. Nach dem 0:2 gegen den Tabellenführer aus Neuburgweier ist der 6.Rang die sportliche Heimat (12). Der fünfte Drilling im siebten Duell mit den Frankonen ist greifbar nahe (4:1:1, 19:14). sen keinen Anspruch mehr auf drei Punkte zu erheben.

SV Bosna
Karlsruhe

ASV
Hagsfeld 2
Eine sehr schwere Aufgabe haben die »Hasepelz« vor der Haube. Der designierte B-Klassen-Aufsteiger, SV Bosna Karlsruhe, bittet zum »Kolo«. Der Vierte hat 16 Punkte und ist für einen von zwei Platzverweisen in der C2-Runde verantwortlich. Mit zwei Siegen in Serie (6:3) konnte Blaurot Selbstvertrauen erspielen, das für den angehenden Einsatz wichtig sein könnte. Bosna (2.,21) düpierte zuletzt den »Spanier« mit einem 10:0. Die Blaugelben, Tabellen-Zweiter, haben sich freigeschwommen. Vier Siege und 20:4 Treffer beweisen, dass am Bahnhof die Schranken geöffnet sind. Nicht für die Ankömmlinge - eher für die Abfahrenden. »Anschnallen, wir legen ab!« Die Bosnier haben offenbar den Fahrplan abgeschafft und durch eine Deportationsliste für gegnerische Abwehrreihen ersetzt. Klare Sache - die Hausherren werden im dritten Duell mit der Tagweide den dritten Sieg genießen (5:1, 4:2).