Kreisklasse C3 Karlsruhe • Sonntag, 20.09.26

TSV 1907
Etzenrot 2

ATSV
Mutschelbach 3
Vier Plätze ist das neue Mutschelbacher Forum nach dem furiosen 15:1 über die SG Neusatz/Rotensol gestiegen. Mit einer Tordifferenz von plus 13 sind sie, nachvollziehbar, das beste Team eines Dreipunktefeldes, das vier Mannschaften groß ist. Der beste Ligasturm (16) reist nun in die Jahnstraße, wo der TSV Etzenrot 2 seine Heimat hat. Die holten noch keine Punkte; zierten am 1.Spieltag das Tabellenende und sind dato auf dem 11.Tabellenplatz anzutreffen. Zwölf Dinger in zwei Spielen bekommen (1:12) - der TSV sucht nach dem Erfolg. Ob man den im kommenden Spiel gegen »ranzenwütige« Waldenser findet? Das riecht nach Zahnarzttermin - hingehen musst du, obwohl du ahnst, dass gebohrt wird. Sollten die »Schmierbrenner« ebenso wuchtig agieren wie beim Schützenfest, dann bleibt dem TSV 2 die Rolle des zerschossenen Röschens.

FV Alemannia
Bruchhausen 2

FV 1909
Ettlingenweier 3
Derby, das Neunte. Die Bilanz könnte nach dem Spiel im Waagrechten sein, wenn der Heimling mit einem Sieg glänzt (2:3:3, 14:22), was ich mir zur aktuellen Stunde gut vorstellen könnte. Der Tabellen-Zweite hat nämlich eine gute Form und besitzt 6 Punkte, nach einem fulminanten 4:1 über den »Oierkuche« aus Karlsbad. Sechs Spiele ist der »Frosch« ungeschlagen (4:2:0, 24:12). Es gibt also genügend Argumente … zum Beispiel Platz eins einzunehmen. Ettlingenweier 3 kommt als Fünfter mit 4 Duppen zum Nachbarn. Die beste Defensive (1) durfte durch den grünen Tisch (3:0 vs Kleinsteinbach 2) einen Verlauf löschen, der sechs Spiele keinen Höhepunkt nachwies (0:1:5, 2:24), in denen der »Bohnegringl« nur zweimal ins Schwarze traf. Schlimmer noch … wenn »Weirer« reisen, freuen sich die Gastgeber. Siebzehn Mal nachvollzogen (0:3:14, 11:67). Auswärts hat Ettlingenweier derzeit den Charme eines unangekündigten Schwiegervaters mit Wohnwagen. Die letzte Visite in Bruchhausen im Mai 24 ging allerdings an Rotschwarz (1:2). Vielleicht liegt genau deshalb am Sonntag etwas Nervosität zwischen den Nachbarn.

SpG
Walzbachtal 2

VfR 1909
Ittersbach 2
Der gestürzte Spitzenreiter aus Ittersbach (3.,6) reist zum punktgleichen Walzbachtal-Verbund (4.). Die Hausherren befinden sich aktuell in einer guten Verfassung und schlugen zuletzt Kleinsteinbach 2 recht unsanft 4:0. Nun könnte der Meister von 2023 nach der Krone lechzen. Doch zuvor sollte man den »Kuckuck« inspizieren und untauglich machen. Der kommt mit einer gewissen Gesichtsröte nach Wössingen. Gerade musste man mit einem 0:2 gegen den TSV Schöllbronn 2 die Krone an den direkten Gegner übergeben. Zum ersten Mal müssen die Grünweißen die gigantische Strecke ins Walzbachstadion überwinden. Nur gut, dass Sonntag ist, sonst müsste manch einer Urlaub nehmen. Vier Punkte aus den letzten beiden Ausflügen (5:2) könnten für Freude an Bord sorgen. Schiedsrichter wird Norbert Geggus sein. Als der sein erstes Spiel pfiff, war von den Akteuren noch keiner auf dem Planeten anzutreffen.

TSV
Schöllbronn 2

SpG
Marxzell 2
Dem ersten Sieg der Marxzeller Spielgemeinschaft in ihrer jungen Mannschaftsgeschichte (4:2 vs Spessart) folgt die erste Reise. Zum ersten Mal alleine weg … und dann gleich zum Spitzenreiter TSV Schöllbronn 2, der bisher nichts anbrennen ließ und gerade erst den Tabellenführer aus Ittersbach 2 absägte (2:0). Andere dürfen beim ersten Ausflug ins Landschulheim - Marxzell bekommt direkt Mordor. Der gastierende Siebte (3), eine Fusion des halben Albtals rund um das fußballerisch bisher unbekannte Marxzell rum, muss zum (fast) letzten Mohikaner der gleichen Gegend, dem es noch gelingt, zwei Teams zu stellen. Der sechste Heimsieg der »Moggel« in Serie (24:6) scheint hierbei das einzige Resultat zu sein, das mir einfällt. Die Frage lautet nur … »wie viel darf’s denn sein?«

SG Neusatz/
Rotensol

SV 1899
Langensteinbach 3
Große Freude nach dem ersten Sieg nach dreizehn Spielen (0:1:12, 19:54), bevor man dann am letzten Wochenende 1:15 gegen die Dritte aus Mutschelbach verlor. »Alter Freund!« Alle sechs Minuten ein Akkord-Anspiel … Beethovens Neunte dauert länger und hat weniger Einschläge. Davon musste sich der »NeRo« erst einmal erholen. Jetzt erwartet der Neunte den Zehnten, Langensteinbach 3. Ein Treffer pro Spiel (2); eine Verwarnung und eine rote Karte. Der schwächste Sturm gehört zum Letzten der Fairness-Tabelle, der wiederum mit einem Punkt nach einem Treffer gegen den »Frosch« (Bruchhausen 1:4) auf dem 10.Tabellenplatz zuhause ist. Vorne Kamillentee, hinten Absinth - eine bemerkenswerte Getränkekarte. Jetzt muss der »Oierkuche« auf die Reise gehen, um in Neusatz nach dem ersten Saisonsieg und dem ersten Dreier nach fünf Exkursionen (0:1:4, 5:16) Ausschau zu halten. In der vergangenen Saison erzielten die Blauschwarzen zweimal vier Treffer gegen den »NeRo«, die aber nur einmal, und zwar an der heimischen Wagenburg, zu einem Sieg verhalfen (5:4, 3:4).