Kreisliga Karlsruhe • Samstag, 30.10.26
Spöck in »Schröck«



FV 1936
Leopoldshafen

8.Platz

TIPP
1:1
12.Spieltag
14:30 Uhr

TV 1896
Spöck
4.Platz
»Schröcker gegen Spöcker und ein Beer pfeift«. Letzte Saison haben die Mannschaften begonnen, neue Strategien auszulegen. Die Heimmannschaft darf keine Treffer erzielen und so kam es zu zwei Gäste-Erfolgen (2:0, 0:3). Eine taktische Revolution, bei der das Heimrecht offenbar als strafverschärfender Umstand gewertet wird. Die Geschichte dieses Spiels ist blaugelb eingefärbt (4:3:11, 29:49). Aktuell scheinen sich die Diskrepanzen reduziert zu haben. Der »Turner« ist Tabellen-Vierter (19) und liegt 2 Punkte hinter dem Zweiten. Drei Unentschieden in Serie und fünf Kicks ohne Sieg (0:3:2, 8:15) - Perioden, die man in Spöck nicht kennt. Der Fairste (11/0/0) unter den Kreisligisten sollte den Motor wieder hochfahren, um oben dranzubleiben. Leopoldshafen konnte mit einem 2:1 über Schlusslicht Malsch den Wert der vergangenen Runde steigern (14/12). Der Achte ist der Minimalist der Saison. Gerade einmal 26 Torbeteiligungen in Gegenwart des FVL (ø 2,6). Ein Unterhaltungsprogramm mit der Reizintensität einer Gebrauchsanweisung für ein Papiertaschentuch. Das wird sich mit dem kommenden Spiel sicherlich ändern.



Kreisliga Karlsruhe • Sonntag, 01.11.26

Erfolgreicher Aufsteiger beim Absteiger



ATSV
Mutschelbach
5.Platz

TIPP
3:2
12.Spieltag
14:30 Uhr

FSSV
Karlsruhe
3.Platz
Zwei Teams, die sich am 2.Spieltag die Klinke der Penthouse-Wohnung in die Hand gaben. Mittlerweile liegen die Parteien ein paar Stufen tiefer, ohne den Blick zu ändern. Der ehemalige Landesligist erwartet den ehemaligen A-Ligisten. Die Gäste überraschten in dieser Saison mit einem immensen Punkte-Volumen (21). Da ändert auch die erste Niederlage nach zwanzig Spielen nichts (16:4:0, 63:23), für die der Spitzenreiter aus Kirchfeld verantwortlich war (1:3). Punktgleich mit dem Zweiten reist der Dritte nun zu einer Stätte, wo vor wenigen Monaten noch Oberliga gespielt wurde. Die Waldenserstraße, Heimat des Fünften aus Mutschelbach (18). Der Fußball kennt eben keinen Denkmalschutz für ehemalige Herrschaftshäuser. Der ATSV lieferte sich gerade ein Spektakel mit dem FC Busenbach, das ein Dutzend Tore mit sich brachte. Der »Schmierbrenner« gewann 8:4 und blieb im fünften Stelldichein ohne Pleite (3:2:0, 21:7). Drei Punkte trennen die »Mutschis« vom Zweiten. »Na dann …« Wer im Penthouse wohnen möchte, muss eben Treppen steigen.



FV Fortuna
Kirchfeld
1.Platz

TIPP
3:0
12.Spieltag
14:30 Uhr

ATSV
Kleinsteinbach
13.Platz
Es scheint sich zu bewahrheiten, dass die Defensiven Meisterschaften entscheiden … Die Fortunen haben die beste (7) und stehen meilenweit vorne. Gerade konnte man den härtesten Widersacher zurechtweisen (3:1 vs. FSSV) und den Vorsprung auf 7 Zähler ausbauen (28). Den Fortunen ist zur gegenwärtigen Stunde keiner der Kreisligisten gewachsen. Die Konkurrenz sucht nach einer Schwachstelle, während der »Siedler« seinen Strafraum offenbar längst zum militärischen Sperrgebiet erklärt hat. Jetzt wollen es die »Rotmäntel« aus Kleinsteinbach mal versuchen. Die sind nach fünf Spielen ohne Sieg (0:2:3, 9:16) in der Bringschuld. Begegnungen mit dem »Siedler« aus dem Norden … 2023/2024, als Fortuna einen kurzen Halt in der Kreisliga anordnete, um dann in die Landesliga zurückzukehren. Ein Kleinsteinbacher Torerfolg blieb aus (2:0, 4:0). Der Dreizehnte (9) analysiert 6 Punkte Distanz zum Wert der letzten Runde und 4 Dupfen zum Abstiegsplatz im Momentum. Während Fortuna über den Meistersekt nachdenken darf, müssen die Kleinsteinbacher aufpassen, dass ihnen nicht schon vorher das Wasser bis zum Hals steht.



FC Germania
Neureut
14.Platz

TIPP
0:2
12.Spieltag
14:30 Uhr

Karlsruher
SC 3
9.Platz
Bisweilen spielten diese beiden Entouragen zweimal gegeneinander in der A1. Damals waren die Germanen eine Nummer zu groß für die Emporkömmlinge aus dem Wildpark (3:0, 4:1). Apropos A-Klasse - dorthin scheint es die Germanen zurückzuziehen. »Was ist passiert am Schulberg?« Vor einem Jahr mit 22 Punkten Tabellen-Zweiter. Momentan ist der vorletzte Tabellenplatz (5) die Bleibe der »Spundenfresser«. Ein sportlicher Absturz, bei dem man inzwischen nicht mehr den Aufzug, sondern die Grubenrettung benötigt. Vier Punkte bräuchte der Letzte der Disziplin (33/3/2) zum rettenden Ufer. Hier scheinen mehrere Baustellen gleichzeitig aufzutreten - die Stadt Karlsruhe lässt grüßen. Die nächste Episode steht an und es wäre kein schlechter Rat, Punkte ranzuholen nach sechs Spielen ohne Drilling (0:2:4, 9:22). Zwei Pleiten (0:2) mit jeweils einem 0:1, plus ein Pokal-Aus ohne Treffer (0:3 vs. FSSV Karlsruhe) - der KSC 3 hat wohl den Sturm verpfändet. Als eine von zwei Mannschaften ohne Unentschieden fällt eine Teilung womöglich aus. Wir erwarten einen Sieger im anstehenden Geplänkel und der Neunte (12) aus dem Stadtwald besitzt wohl die besseren Chancen.



FC Viktoria
Berghausen

6.Platz

TIPP
2:0
12.Spieltag
14:30 Uhr

FV 1910
Malsch
15.Platz
Nach einem gemeinsamen schwachen Start kamen die »Hasen« wieder in Form, während der »Storch« weiterhin die Gebrauchsanweisung für die Schwingen sucht. Die Viktoria holte mit dem 1:0 gegen den Karlsruher SC 3 den vierten Sieg in Serie (11:2). Remis sind für die Pfinztäler keine Option. Gewinnen oder verlieren! Eine Mannschaft ohne diplomatische Beziehungen zur Punkteteilung. Nur noch 3 Punkte trennen den Sechsten vom Zweiten, dem im Gegensatz zur letzten Runde 4 Zähler abhanden kamen. Doch mancher Zug hat bekanntlich keine Grenzen und auf diese Weisheit bauen die Hausherren auch im kommenden Spiel. Für Malsch wird die aktuelle Saison eventuell mit dem Abstieg in die A-Klasse enden. Aktuell ist keine andere These verfügbar, denn mit 8 Punkten Abstand zum rettenden Ufer; der schwächsten Defensive (44) und elf Spielen ohne Sieg (0:1:10, 8:44) ist die Rettung in weiter Sicht. Hoffnung macht der letzte Auftritt gegen Leopoldshafen (1:2), als die »Mälscher« bis zur 86.Minute 1:0 führten. Vier Minuten fehlten zum ersehnten Dreier - eine Grausamkeit, die selbst Hitchcock als übertriebenen Schlussakt aus dem Drehbuch gestrichen hätte. Ist das 28.Treffen womöglich das vorletzte? Die Historie ist eng (12:4:11, 53:47) - den hundertsten Treffer steuerte Schiatti im März bei, als Berghausen am Federbach 1:2 unterlag. Die Vergangenheit kennt kaum Unterschiede, die Gegenwart dagegen eine gewaltige Kluft.



FC
Spöck
10.Platz

TIPP
2:2
12.Spieltag
14:30 Uhr

ASC
Grünwettersbach
11.Platz
Mittelstands-Treffen in der Spechaa-Straße. Der Elfte reist zum Zehnten und schon jetzt ist klar, dass der Verlierer freien Blick zum Kellergeschoss erhält. Noch trennen beide Parteien sechs Punkte vom Vorletzten. Die Heimmannschaft konnte mit dem 2:2 gegen den Ortsnachbarn TV Spöck einen Teilerfolg verbuchen. Die 4 Punkte, die das Pavkovic-Team aus den letzten beiden Spielen holte (10:3), konnten dem »Esel« enorm helfen. Offenbar hat man dem Grautier die Peitsche gezeigt und plötzlich entdeckt es seine bislang verschollenen Rennpferd-Gene. In Grünwettersbach scheinen Veränderungen jeglicher Art geholfen zu haben. Ein 3:0 gegen den TSV Schöllbronn brachte Leben ins Geschehen. Sieben Punkte fehlen dem »Fernmelder« zum Ertrag, den man vor einem Jahr sammelte. Nach der Rückkehr zu einem erfolgreichen Einsatz steht nun eine weitere Serie an, die man in Stutensee beenden möchte. Vier Spiele ohne Sieg (0:1:3, 7:10) aus den vergangenen Reisen. Ein Duell zwischen dem FC Spöck und dem neuen ASC hatten wir noch nicht. Laut unserer Recherche spielten die Wettersbacher letztmals im Spechaa-Stadion im Mai 2009 (Kreisliga). Hubert Collet notierte dazumal einen 2:1-Sieg des FC gegen den damaligen SCW.



TSV
Schöllbronn
12.Platz

TIPP
2:3
12.Spieltag
14:30 Uhr

FC
Busenbach
7.Platz
Beim FC Busenbach geben sich die Superlative beinahe die Klinke in die Hand. Eine starke Tordifferenz (+10), mit der kein einziges Team hinter dem Siebten (17) aufwarten kann. Dazu der Titel als größter Entertainer der Liga (56, ø 5,6), den sich der FCB spätestens beim wilden 4:8 gegen Mutschelbach redlich verdient hat. Wo Busenbach draufsteht, ist Spektakel drin - gelegentlich allerdings auf Kosten der eigenen Nerven. Die drittbeste Fern-Riege verfügt über den zweitbesten Sturm (33), wartet inzwischen aber seit drei Spielen auf einen Dreier (0:1:2, 8:13). Trotz dieser kleinen Durststrecke liegt der FCB zwei Punkte über dem Vorjahreswert (17,15) und nur vier Zähler hinter dem Zweiten. Die Ausgangslage könnte also schlechter sein. Schöllbronn (12.,11) muss hingegen eingestehen, dass ihnen die Entwicklung einen Streich spielt. Im letzten Jahr hatten die »Moggel« 18 Punkte unter der Kandare. Zuletzt unterlag der Zwölfte dem A-Ligisten SG Karlsruhe im Halbfinale des Kreispokals, bevor man 0:3 gegen den ASC Grünwettersbach verlor. Sechs Duppen trennen den Zweitfairsten (13/0/0) und den Zweitletzten. Die »Moggel« benehmen sich vorbildlich, während die Tabelle zunehmend unanständig mit ihnen umspringt. Ein Musterknabe mit Abstiegsängsten …



Kreisliga Karlsruhe

Torjäger


11
Raphael App
FC Busenbach

10
Ronaldinho L.Bissonhe
FV Fortuna Kirchfeld

10
David Timm
FSSV Karlsruhe

8
Marcel Beer
FC Spöck

8
Bastian Jaus
FVgg Weingarten

8
Simon Maier
FC Busenbach

8
Peguy P.Tchana-Yopa
ATSV Mutschelbach

8
Daniel E.Zemler
FC Viktoria Berghausen

7
Nils P.Gerber
FVgg Weingarten

7
Tim Ott
TV 1896 Spöck

Kreisliga Karlsruhe

Torhüter


5
Marco Rausch
ATSV Mutschelbach

3
Dustin Geppert
ASC Grünwettersbach

3
Sebastian Hallmannsecker
FV Leopoldshafen

3
Thomas Muraschow
FC Viktoria Berghausen

2
Patrick Grycz
FSSV Karlsruhe

2
Luis Horn
FVgg 06 Weingarten

2
Jannis Lafia
FV Fortuna Kirchfeld

2
Patrick Schanz
FV Fortuna Kirchfeld

1
Luca Bangert
TSV Schöllbronn

1
Manuel Morbitzer
TV 1896 Spöck




Aufsteiger, KSC 3, verliert das dritte Spiel in Serie. Hier im Spiel gegen Kirchfeld
Bild • Philipp Schmidt









































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