Kreispokal • Halbfinale • Mittwoch, 21.10.26 
KSC-Chance auf die Revanche


Trend oder Zufall? Am kommenden Mittwoch findet das Kreispokal-Halbfinale in unmittelbarer Nähe statt. Zwischen der Hertzstraße und der Wildpark-Arena liegen gerade einmal 5,5 Kilometer oder ein Fußweg von einer Stunde. Drei der vier Halbfinalisten kommen aus der Innenstadt. Der große Exot - der TSV Schöllbronn. Ein Auswärtiger unter drei Stadtbewohnern - da fehlt eigentlich nur noch die Einreisekontrolle am Ortsschild. Dass wir im kommenden Jahr ein Pokalendspiel zweier Stadtvereine erleben werden, liegt im Bereich des Möglichen.


Karlsruher
SC 3
(Kreisliga)

TIPP
3:2
Halbfinale
19:00 Uhr

FSSV
Karlsruhe
(Kreisliga)
Schnelles Wiedersehen zwischen den beiden Hardtwald-Erscheinungen, Karlsruher SC 3 und FSSV Karlsruhe. Gemeinsam stieg man auf; gemeinsam spielt man in der Kreisliga. Es ist das vierte Messen zwischen den verschiedenen Philosophien. Die Geschichte steht in der Waage (1:1:1, 11:9). Erst kürzlich überraschte Gelbrot mit einem 5:2 auf dem Wildpark-Gelände. Kommt es nun zur Revanche oder bestätigt der FSSV ein zweites Mal eine sagenhafte Entwicklung am »Ring«? Für den Trainer der Gastmannschaft, Michael Bürck, eine Rückkehr zur alten Heimat. Ein Nachbarschafts-Duell vom Feinsten … mit einer Vergangenheit, die noch frisch genug ist, um beim Wiedersehen auf das Händeschütteln verzichten zu können. Einen Favoriten kann man schwer erkennen. Die einen spielten bisher eventuell oberhalb ihres Limits - die anderen wahrscheinlich darunter. Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit und die Tagesform, die dann über den Einzug ins Kreispokal-Finale entscheidet. Im Pokal interessieren sich die Götter bekanntlich wenig für Tabellen und noch weniger für verletzte Eitelkeiten.



SG
Karlsruhe
(A-Klasse)

TIPP
3:2
Halbfinale
19:00 Uhr

TSV
Schöllbronn
(Kreisliga)
Delphine H findet sich in der Karlsruher Nordweststadt ein, um das zweite Kreispokal-Halbfinale zu leiten. Der A-Klassen-Spitzenreiter, SG Karlsruhe, gegen den einzig verbliebenen Dorfverein, TSV Schöllbronn, den wir aus der Kreisliga kennen. Der wirkt im bisherigen Saisonverlauf extrem launisch und ein Spiel der »Moggel« zu tippen ist wie das Voraussagen des nächsten Schildbürgerstreichs der Vorgesetzten. Zwischen Genie und Kontrollverlust liegen bei den Schöllbronnern bisweilen nur zwei Ballkontakte. Die Haus-Equipe spielt eine solide, torreiche und wuchtige Saison. Die Erceg/Noci-Gang ist momentan unwahrscheinlich selbstbewusst und wir könnten uns gut vorstellen, dass zwei Stadtvereine im Pokal-Endspiel erscheinen werden. Allerdings hat der Pokal die unangenehme Eigenschaft, Prognosen gelegentlich wie gefälschte Doktortitel zu entlarven.




Pokalmannschaft, FV Leopoldshafen
Foto • pfoschdeschuss



























































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