TV 1896
Spöck

7:2

ATSV
Kleinsteinbach


ATSV auch vom zweiten Spöcker Team arg gerupft


Der TV Spöck, seit Jahren Aufstiegsmitfavorit der Kreisliga, wollte im Vergleich mit den Kleinsteinbacher ATSV-Kickern seinem Ortsrivalen FC offensichtlich nicht nachstehen, denn die Pfinztäler bezogen nach der 1:5 Heimniederlage gegen den FC nun gegen den TV ein noch bittereres 2:7 in Spöck. Hatte der ATSV in der Vergangenheit gegen den damals noch einzigen Spöcker Kreisligisten, den TV, durchaus auch Erfolgserlebnisse – darunter ein 5:2 Sieg in Stutensee, der dem TV damals die Meisterschaft versemmelte, so waren in diesem Jahr die Fronten rasch geklärt, denn nach bereits elf Minuten führten die Platzherren mit 2:0. Das Abwehrverhalten des ATSV war von Anfang an derart fehlerbehaftet, dass gegen die vor allem läuferisch und deutlich spieltechnisch überlegenen Gastgeber diese sicher sein konnten, dass ihnen noch weitere „Geschenke“ geliefert werden. So konnten weitere Gegentore einfach nicht verhindert werden, und Frust über die eigene Leistung stellte sich bald ein.

Praktisch gleich wie der FC letzten Sonntag mit Beer hatte der TV mit Ott ebenfalls einen vierfachen Torschützen. Ohne jegliche Chance blieben die Gäste in Halbzeit 1 und alle Mühen zumindest nutzten nicht, eine hohe Niederlage zu verhindern. 3:0 für die Gastgeber hieß es bis zur Pause. So jedenfalls kann der ATSV zu keinem Punktgewinn mehr kommen, der bisher nur gegen die „Leidensgenossen“ des FV Malsch und TSV Schöllbronn gelang, waren sich die wenigen Begleiter der Mannschaft einig. Mit der Einwechslung von Henry Ahlers steigerte der ATSV in Hälfte 2 sein Angriffspotenzial, und tatsächlich war es auch der Ex-Söllinger, der in der 62. und 83.Minute ins Spöcker Tor traf. Die Platzherren ließen aber nichts weiter zu, vielmehr erhöhten sie ihr Torekonto weiter durch Treffer von Gucanin, Kodal und zweimal Ott zum Endstand von 7:2.

Einiges muss sich schon am kommenden Sonntag zuhause gegen den FV Leopoldshafen ändern, will man nicht gleich ans Tabellenende rutschen. Grundvoraussetzung für eine Besserung neben personellen Änderungen wird vor allem ein anderes Defensivverhalten sein, wo es nicht genügt, Gegner bei ihren Angriffen zu „begleiten“, anstatt mit körperlicher Präsenz und nötiger Härte sich dem Gegner zu stellen. (kw)



ATSV Kleinsteinbach • 07.09.26





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