
SVK 1884/98
Beiertheim

SV
Hohenwettersbach
Der Himmel schloss rechtzeitig die Schleusen, als Milos Janicijevic in sein Blasinstrument blies. Trainer Torsten Kuhm forderte einen Sieg, obwohl ihm wieder einmal, wie allzu oft, ein komplettes Team für den Sonntag abgesagt hatte. Vierzehn waren aber anwesend und die spielten ein verdammt geiles Spiel - vergaßen allerdings in Durchgang eins, dass der Ball auch ins Tor müsste. Ginge es nach Ballbesitz, dann hätte man das Spiel bereits in Durchgang eins entscheiden müssen. Beiertheim brach zumeist dann durch, wenn man den schnellen Rechtsaußen auf die Reise schickte. Ansonsten beherrschte der SVH die erste Halbzeit, ließ den Ball laufen, kämpfte couragiert und zeigte in allen Belangen Siegeswillen. Einziger Kritikpunkt … es gab zu wenige Abschlussaktionen und die, die dann kamen, sicherte sich der sehr gute Beiertheimer Schlussmann Wedel.
Mit dem zweiten Durchgang kam das Scheißwetter und mit dem Wetter die Großchance der Hausherren kurz nach dem Wiederanpfiff. Was man in Durchgang eins verpasst hatte, holte man dann im zweiten Lauf nach. Nach 58 Minuten wurde »Linde« König schön freigespielt und alle waren sich im Hohenwettersbacher Lager sicher: »Den macht er!« Er umkurvte den guten SVK-Schlussmann und schob zum 0:1 ein. Jetzt schien der Damm gebrochen zu sein … nicht nur am Himmel. Captain Anusic erhöhte zwei Minuten vor Spielende auf 0:2, ehe »Sprinter« Mick (Stuhldreher) zum dritten Mal die Kugel im Netz versenkte. Ein verdienter Sieg, der mal wieder bewies, dass diese Mannschaft nichts am Tabellenende zu suchen hat. Mit sieben Punkten ist Tabellenplatz neun das aktuelle Domizil. Nur ein Zwei-Tore-Drilling am kommenden Wochenende stellt einen weiteren Schritt nach vorne in Aussicht. Die überraschend starke zweite PSK-Auswahl hat sich in Hohenwettersbach angekündigt.
SV Hohenwettersbach • 26.10.26