SV
Hohenwettersbach

3:2

PS
Karlsruhe 2


Arbeitssieg


Nach zuletzt starken Leistungen erwartete man in Hohenwettersbach eine Reserve, die in den vergangenen Wochen ebenfalls mit guten Resultaten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Ein Duell zweier Mannschaften, denen die Gegenwart gut in die Karten spielte. Hohenwettersbach lag mal wieder zurück. Das kategorische Gegentor, um den Schlaf aus den Augen zu bekommen. PS-Torjäger Dachsel überwand Bollheimer zum 0:1 (9.). Doch der SVH hat in der Vergangenheit allzu oft bewiesen, dass man mit einem Nackenschlägchen gut zurechtkommt. Eine Traumflanke von Göhringer auf den Kopf von Torjäger Jarolimek, und es stand nach 14 Minuten 1:1. Jetzt hatten die Hausherren mehr vom Spiel und verzeichneten gute Chancen, die man allzu oft allzu fahrlässig ungenutzt ließ. Aber auch auf der Gegenseite zeigten die PS-Akteure einen Hang zum Slapstick. Das 1:1 ging in Ordnung, ehe eine Fehlerkette in der blaugelben Defensive zum 1:2 führte. Younan tauchte nach einem harmlosen Querpass frei vor dem Tor auf (31.), nachdem gleich zwei Hohenwettersbacher den Fall »verfehlten«.

Nach dem Wechsel ein ausgeglichenes Spiel. Prägnanter aber waren die Hausherren, die auf den Ausgleich drängten. Trainer Kuhm wechselte durch und brachte unter anderem den belebenden König. Immer wieder nutzte man die rechte Waffe Anusic, der sich auf seiner Seite aufrieb. Mit Belohnung nach 52 Minuten, als »Linde« König dem Captain den Ball durchsteckte und dieser dem Sommer zum Herbstanfang im »indianischen« Tor keine Chance ließ (2:2). »Das nächste Tor entscheidet«, hätte man meinen können. Ein Foul, eine Gelb-Rote Karte, ein Freistoß aus 20 Metern. Florian Wietzke nahm sich ein Herz und verwandelte den Freistoß zum 3:2 (76.). »War das der Sieg?« Der sehr gute schwäbische Referee Emin Cam, den man aus Vaihingen an der Enz anreisen ließ, zeigte an, dass das Spiel noch vier Minuten dauern würde. Ein Eckball der Gäste und ein anschließender Ballgewinn der Gäste endeten jedoch in der vielbeinigen, engagierten SVH-Defensive. Anschließend hatte Anusic die Chance, auf 4:2 hochzuschrauben. Der PS-Goalmann hatte seinen Ausflug in den gegnerischen Strafraum noch nicht ganz abgeschlossen und eilte zurück in seinen eigenen Strafraum. Doch Hohenwettersbach war in diesem Moment nicht kaltschnäuzig genug und vertändelte die gute Möglichkeit. Am Ende stand ein 3:2-Heimsieg im Protokoll.



SV Hohenwettersbach • 02.11.26





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