Team-Check (31)
B3 Karlsruhe (2)


TV 1900 Mörsch (5.)
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Von der Pole-Position (7.,8.,9.,11.Spieltag) auf die aktuell schwächste Platzierung (5.) der Saison abgerutscht. Beim TV muss man sich anschnallen. Dabei betrieben die »Schlittich« einen imposanten Auftrieb in den letzten 18 Monaten. In der Hinrunde der letzten Saison musste sich der TV mit ø 1,33 Punkte pro Spiel zufrieden geben. In der Rückrunde waren es schon ø 1,73 bevor man gegenwärtig ø 1,93 Dupfen auftischte. Diszipliniert (25 Verwarnungen, 0 Verweise) und mit 19 Gegentreffern abwehrstark, ist der Turner weiterhin eine Nummer in der B3. Im Jahre 2005 spielte man noch Kreisliga; anno 2006 der Fall in die B-Klasse bevor man 2014 wieder empor kletterte. Doch der A-Klassen-Spaß endete bereits 2016. Doch wer anständige Liftboys im Gemenge wähnt, der kann mit Stagnation nicht leben. im Jahre 2021 ging es wieder hoch; 2022 wieder runter. Mit Florian Huber haben die »Ofenröhrle« den derzeit größten B3-Rohrer im Team (18 Buden); Nakovics hielt bereits vier Mal die Null im Schwitzkasten. Die Mörscher bleiben da oben … ob es zum Aufstieg reicht?

FC Busenbach II (6.)
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Über den FC Busenbach II kann man nur sagen, »stark«. Was die Reserve aus Waldbronn abliefert, ist der Rede wert. Schon in der vergangenen Saison wuppten die »Würschd« ø 1,26 Dupfen pro Präsentation. Das wurde mit ø 0,93 Tropfen in den 15 Rückspielen (14 Punkte) jedoch relativiert. Der schwächste Sturm der Einstelligen (30) konnte draufpacken; ergatterte am 4. und 5.Spieltag den Spitzenplatz bevor man dem Turbostart Tribut zollen musste. Mit ø 1,68 Punkten pro Spiel erblickte der aktuelle Sechste an den Spieltagen, 12, 14, und 15 den bisher schwächsten 8.Rang. Bis auf ein Jahr A-Klasse spielen die FCB-Reserven seit 2007 in dieser Staffel. Markus Vogel fehlte keine Minute (1440/16); Kai Altinger ließ die gegnerischen Abwehrreihen achtmal alt aussehen. Toppen die Busenbacher den 3.Tabellenplatz aus der Saison 20/21?

ASC Grünwettersbach (7.)

Der ASC Grünwettersbach II hat in den letzten Jahren Geschichte geschrieben. Nach der Reinkarnation der Zweiten wurde man C-Meister, bevor man im zweiten Jahr der Mannschaftsgeschichte B-Meister wurde. Vom Aufstieg sah man hingegen ab; stattdessen spielen die Grünwettersbacher weiterhin in der B-Klasse. Mit ø 2,00 Dupfen pro Kick zeigten die Rotschwarzen in der Hinrunde 22/23 Zähne. Doch man war imstande, nochmal einen Gang hochzuschalten und ergatterte im Rückrundenverlauf famose ø 2,26 Zähler. Mit ø 1,80 Stiche pro Streich ist der Doppelmeister aktuell verhaltener unterwegs. Zwischen dem 2.Platz (8.Spieltag) und dem 9.Platz (4.Spieltag) bewegte sich der Fair-Zweite (18:0:0); der mit Luis Kratzer den Fleißigsten (1209 Minuten) beschäftigt. Urgestein, Denis Üstün, konnte zehn Hütten fabrizieren und hinten durfte Collin Leonhardt drei Mal das Gebälk sauber halten. Unsere Prognose … der ASC kann noch ein, zwei Plätze gutmachen.

SC Schielberg (8.)
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Beim SC Schielberg geht’s nicht nur bergab, wenn die Gastmannschaft das Sportgelände verlässt. Der Wert von ø 1,56 Punkten und ein 8.Tabellenplatz, ist schlichtweg enttäuschend. Schon in der letzten Hinrunde wunderte man sich (ø 1,66 Punkte pro Spiel) … der SCS gehörte damals wie heute zu den Topfavoriten. Den Ruf wurde man im Frühling 2023 kurzzeitig gerecht. Die Roten erspielten einen fantastischen Wert von ø 2,33 Zählern pro Spiel (Rückrunde 22/23). Bereits fünf Mal verlor die Berg-Elf ein Heimspiel an der Treppe. Der Fern-Zweite hat das Reisen und die Verwarnungen (32) für sich entdeckt. War man am 2.Spieltag noch Zwölfter, konnten die »Stahltreppler« maximal den 6.Rang für sich beanspruchen. Seit 2020 spielen die »Schwobe« in der B-Klasse; einem 2.Platz folgte ein 3.Rang, bevor man im letzten Jahr Vierter wurde. Folgt nun der 5.Tabellenplatz? Philipp Martjan spielte 1244 Minuten; Noah Renschler traf acht Mal ins Schwarze. Egal wie die Saison endet … der SC wird dem Anspruch in der laufenden Saison nicht gerecht.



pfoschdeschuss - 11.02.24